Da zeigt sich wieder, was es bedeutet, wenn die Politik die Bauern mit immer neuen Forderungen auf die Palme bringt. Mit Sicherheit hat der Landvolkverband denen „da oben“ gesagt, was die Mäuse seit geraumer Zeit auf ihrem Grünland anrichten. Der Nabu freut sich über Störche, Silberreiher und Graureiher, die auf den Weiden im Oldenbroker Feld/Neuenfelde/Frieschenmoor rumstolzieren. Sie verschönern nicht die Wesermarsch, sondern fressen Mäuse. (...) Als in den 1970/80er Jahren die Mäuse überhand nahmen, hatten Bauern die Genehmigung, mit Düngerstreuern die Giftpellets auszubringen oder mit „Legepistolen“ in jedes Loch ein paar Pellets zu werfen.
Der Erfolg: die vergifteten Mäuse wurden von den Störchen/Krähen/Graureihern aufgenommen und diese verendeten. Zum Glück verendeten die Mäuse, als im November nach starkem Regen Bodenfrost die Wassermassen gefroren ließ – und die Mäuse. Auch wurde berichtet, das eine Seuche die Mäuse dezimierte.
Nun kommt also zu den Erschwernissen der letzten Regierungsbeschlüsse, eine weitere Minderung des Einkommens. Weniger Milchgeld, ein Zukauf von Heu/Silo, weil’s nichts zu ernten gab. Frau Klöckner wird sagen: die niedlichen Mäuschen.
