Burhave - Mitglieder der DLRG sowie der Freiwilligen Feuerwehren Burhave und Tossens haben eine unruhige Nacht mit wenig Schlaf hinter sich. Sie mussten im Bereich Burhave und Fedderwardersiel nach einer vermissten Person suchen, von der davon auszugehen war, dass sie sich im oder am Wasser aufhält und sich in Lebensgefahr befindet.
Handy geortet
Um 0.46 wurden die Butjadinger DLRG in der Nacht zu Samstag zur Unterstützung von Polizei und Feuerwehr alarmiert und nach Burhave beordert. Wie die Polizei am Samstag auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte, handelte es sich bei der vermissten Person, die den Großeinsatz ausgelöst hat, um eine junge Frau aus Göttingen.
Um sie aufzuspüren hatte die Polizei ihr Handy geortet. Das vermeintliche Ergebnis der Ortung war, dass sich die Frau offenbar im Bereich Burhave oder Fedderwardersiel aufhält.
Das rief nicht nur die DLRG, die beiden Ortsfeuerwehren und den Rettungsdienst auf den Plan, sondern auch einen Polizeihubschrauber, dessen Besatzung aus der Luft nach der vermissten Frau suchte.
Wärmebildkamera
Unterdessen machte die DLRG am Yachthafen in Fedderwardersiel zwei Motorrettungsboote, die „Butenland“ und die „Arngast“, startklar, um die Küstenlinie von Burhaversiel bis zum Langwarder Groden sowie den Fedderwarder Priel wasserseitig abzusuchen. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera der Feuerwehr zum Einsatz. Feuerwehr und Polizei begannen eine intensive Suche an Land.
Eingestellt werden konnte die Suche gegen 2.40 Uhr, als die Einsatzkräfte die Nachricht erhielten, dass die junge Frau auf der anderen Weserseite an der Wurster Küste gefunden worden sei.
Eine erneute Handyortung hatte ergeben, dass die Gesuchte sich in diesem Bereich aufhält. Die Polizei fand die Frau lebend an einer Adresse vor, die inzwischen ermittelt worden war.
