Elsfleth - Geht der Höhenflug weiter? Sechs Siege aus sechs Spielen haben die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB im bisherigen Saisonverlauf erzielt. Die dreiwöchige Spielpause zuletzt konnten die Spielerinnen also rundum genießen, zumal Trainer Sascha Klostermann in der ersten Woche trainingsfrei gab. Doch nun wird`s wieder ernst. Am Samstag empfängt der ETB um 17.30 Uhr den Tabellen-Fünften HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Stadthalle.
Die Meisterschaft will Klostermann weiterhin nicht thematisieren, es seien ja schließlich erst sechs von 22 Spielen absolviert. So langsam kommt er aber nicht mehr drumherum, Lobeshymnen auszupacken. „Wir haben im Sommer gesagt, dass wir eine gute Saison spielen wollen. Und das tun wir“, sagt Klostermann. Er freut sich besonders über die Konstanz, die in den Vorjahren noch nicht so vorhanden war wie jetzt. Die Siege seien auch nicht zufällig eingefahren worden, sondern das Ergebnis von guten Leistungen.
Dabei sieht der Coach sogar noch Steigerungspotenzial. „Wir machen es manchmal unnötig spannend“, sagt Klostermann. Teilweise laufe noch nicht alles rund, jedenfalls nicht über die kompletten 60 Minuten. „Aber wir haben immer sehr gut gekämpft, und das wurde am Ende auch belohnt“, meint Klostermann.
Doch auch die Gäste haben einiges zu bieten. Besonders die beiden Linkshänderinnen Wiebke Depperschmidt (ehemals Möller) und Nane Steinmann bilden eine starke rechte Angriffsseite. Dort werden Kira Birken (Außen) und Franziska Sommer (Halb), die wahrscheinlich auf der linken Elsflether Abwehrseite beginnen werden, Schwerstarbeit verrichten müssen. Des Weiteren zeichnet Grüppenbühren aus, dass sie eine eingeschworene Truppe ist. „Die haben einen guten Teamgeist“, sagt Klostermann.
Dieser gute Teamgeist half der HSG am Mittwoch aber nichts, als sie das Nachholspiel beim Dritten HSG Bützfleth/Drochtersen mit 16:35 verlor. Klostermann hat sicherlich seine Schlüsse daraus gezogen, wie die Grüppenbührerinnen kleinzukriegen sind. Allzu sehr will er sich aber gar nicht nach dem Gegner richten. Er hat seine Spielerinnen auf eine defensive 6:0-Deckung, mit der er bei der HSG rechnet, eingestellt, und wie sie zu knacken ist. Aber ansonsten solle sich sein Team einfach auf seine eigenen Stärken besinnen.
