Elsfleth - Die Reise ins Ungewisse beginnt mit einem Auswärtsspiel: Die Handballerinnen des Elsflether TB kämpfen an diesem Samstag erstmals in der Landesliga um Punkte. Die Partie gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg im Bookholzberger Schulzentrum Süd am Ammerweg wird um 17.15 Uhr angepfiffen – und in dem Moment, in dem die Pfeife ertönt, müssen die Elsfletherinnen auf Sendung sein.
Trainer Sascha Klostermann erklärt, warum: Die ersten beiden Spiele in Bookholzberg und daheim gegen den TSV Altenwalde seien richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Saison. „Wir werden in beide Partien alles reinwerfen müssen. Danach haben wir wieder eine mehrwöchige Pause.“ Laut Klostermann haben die Bookholzbergerinnen vor dieser Saison einige Spielerinnen verloren. „Das ist eine Pflichtaufgabe“, meint er.
Die Elsfletherinnen setzen sich in dieser Spielzeit bescheidene Ziele. „Wir wollen drei oder vier Mannschaften hinter uns lassen“, sagt Klostermann. Ursprünglich habe er sich mit seinem Team unter die vier besten Mannschaften mischen wollen, sagt er. Doch dann verabschiedete sich Jannika Schulze zum Oberligisten SG Friedrichsfehn/Petersfehn – und das veränderte die Sichtweise des Trainers auf die Saison und hinterließ eine Lücke. „Im Rückraum werden wir ein wenig improvisieren müssen“, meint Klostermann.
Immerhin: Der ETB hat noch kurzfristig eine Verstärkung an Land gezogen: Außenspielerin Kira Birken schloss sich dem Klostermann-Team an. Sie hat zuletzt für den Oberligisten HSG Hude/Falkenburg gespielt.
Die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung sei gut gewesen, die Testspielbilanz in Ordnung. „Gegen Hude waren wir sehr gut, gegen Oyten lief nichts, und gegen Rastede haben wir gut gespielt, aber viele Chancen ausgelassen“, bilanziert Klostermann.
Allerdings bereiten ihm Verletzungsprobleme Sorgen: Miriam Schulze wird wegen eines Bandscheibenvorfalls lange ausfallen. Für Wiebke Richter komme ein Einsatz noch zu früh, sagt Klostermann. „Ich bin mir zwar sicher, dass wir nicht absteigen, aber wir müssen von Verletzungen verschont bleiben.“
