Elsfleth - Stolz präsentiert Andreas Tönnies den Inventar-Neuzugang im Elsflether Wurpland Bad. Mit einem Knopfdruck senkt der Fachangestellte für Bäderbetriebe eine kranähnliche Konstruktion sachte ins Hallenbecken ab. Der montierte Sitz an dem Kranende kommt an der Wasseroberfläche zum Stehen. Mit einem sogenannten Beckenlift ist das Wurpland Bad einen weiteren großen Schritt in Sachen Inklusion gegangen.

14 000 Euro hat der Lift gekostet. Das besondere: Er ist mobil. „Es gibt an beiden Becken Bodenhülsen, an denen er eingesetzt werden kann“, sagt Andreas Tönnies, „auch einen Transportwagen gibt es, so dass wir den Lift bequem von einem zum anderen Becken bringen können.“ So sei das Gerät zudem platzsparend, da es jederzeit zur Seite gestellt werden könne. „Vorher mussten sich Rollstuhlfahrer mühselig in das Becken rein und heraus quälen, das ändert sich nun“, sagt Andreas Tönnies.

Mit diesem Schritt ist das Wurpland Bad nun vollends behindertgerecht, sind sich alle Beteiligten einig. Bereits 2011 wurde eine Rampe im Eingangsbereich installiert, 2018 kam dann eine behindertengerechte Umkleide dazu. Mit dem Beckenlift ist der Weg für alle geebnet.

Möglich gemacht hat die Anschaffung zum einen die Stadt Elsfleth, zum anderen wird der Förderverein des Wurpland Bades finanzielle Mittel beisteuern. 5000 Euro Bezuschussung sind bereits bei der LzO beantragt worden.