Elsfleth - Seit Jahren ist die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl rückläufig. „Uns macht diese Entwicklung Sorgen“, sagt Thorsten Böner. Denn Demokratie, ob in der Stadt, im Kreis oder im Bund, sei kein Selbstläufer, betont der Vorsitzende der Unabhängigen Wähler Elsfleth (UWE). Wenn sich die Menschen nicht um das soziale Miteinander und um das kümmerten, was für ein gutes Zusammenleben nötig ist, hätten andere leichtes Spiel. Diejenigen nämlich, denen eine soziale, gerechte Politik und die Verantwortung für die Zukunft auch der nächsten Generationen völlig egal sei, betont Thorsten Böner. Darum ist es nach seinen Worten wichtig, wählen zu gehen. Gerade auch bei der Kommunalwahl. Denn im Stadtrat würden Entscheidungen getroffen, die noch Auswirkungen auf die Enkelgeneration haben. „Hier wird entschieden, wie die Ortsteile aussehen und ob es sich hier gut leben lässt, oder welche Chancen Kinder und die nächsten Generationen haben“, sagt der UWE–Vorsitzende.
Die UWE tritt bei der Kommunalwahl mit vier Bewerbern an. Für den Stadtrat Elsfleth kandieren Cordula Rebehn, Thorsten Böner, Edgar Di Benedetto und Danny Martens.
