Elsfleth - Die Arbeiten an der Spundwand der Elsflether Kaje sind fast abgeschlossen, das berichtete Bauamtsleiter Hartmut Doyen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Landschaftsschutz sowie Bau und Straßen. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hatte in einem Antrag um die entsprechenden Informationen gebeten. Derzeit würden noch restliche Arbeiten der Sohlbefestigung mit Steinen vorgenommen, berichtete Hartmut Doyen.
Die Kaje sei Baujahr 1961. Seitdem habe sich jedoch der Tidenhub der Hunte, beispielsweise durch die Weservertiefungen, um circa 75 Zentimeter bis einen Meter erhöht, erläuterte der Bauamtsleiter. Dadurch sei der Fuß der Spundwand freigespült worden und habe die Stabilität gefährdet. Deshalb musste die Spundwand saniert werden.
Die Arbeiten an der unteren Filterschicht und der Steinwand seien abgeschlossen. Die Peilung – die eventuelle Unebenheiten erfassen soll – sei ebenfalls erfolgt, berichtete Hartmut Doyen. In der kommenden Woche sollen Scheuerleisten angebracht und die Arbeiten damit abgeschlossen werden.
Ursprünglich hatten die aktuellen Maßnahmen schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen, doch zum Schutz des Flussneunauges, einer Fischart, durften die Arbeiten nur bei einer ganz bestimmten Wassertemperatur stattfinden, um die Laichzeit der Fische nicht zu stören, berichtete Hartmut Doyen.
