Bei der jüngsten Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes in Elsfleth erschienen 94 Blutspender in der Oberschule Wurpstraße. Damit wurde laut DRK-Leiterin Erika Pichler zwar das anvisierte Traumziel von 100 Spendern nicht ganz erreicht, aber die Motivation der Teams vom Blutspendedienst, des Elsflether DRK und der Küchenfrauen wurde davon überhaupt nicht beeinträchtigt. „Alle gaben ihr Bestes, um die Elsflether Blutspender und die der näheren Region anzuspornen, beim nächsten Mal wiederzukommen und möglichst viele Erstspender mitzubringen“, berichtet Pichler.

Über eine rekordverdächtige Blutspende freute sich das Team besonders: der Elsflether Ewald Kloppenburg aus der Deichstraße lieferte seine 140. Blutspende ab. Gratulation ging auch an Michael Hilbers, er spendete zum 25. Mal. Beiden Spendern wurde mit einem Präsent gedankt. Erika Pichler: „Die Stimmung war bei dieser Aktion richtig gut und das tolle Büfett der Elsflether DRK-Küchenfrauen war beliebt und stärkend wie gewohnt.“

Es gibt wohl kaum einen alteingesessenen Mitbürger, dem die Elsfletherin Wilma Kuik nicht bekannt ist. Wilma Kuik war über viele Jahre Übungsleiterin beim Elsflether Turnerbund, für ihre 50-jährige Mitgliedschaft im ETB wurde ihr im Frühjahr die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Auch im Elsflether Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt erwarb sich Wilma Kuik ihre Verdienste. Seit 40 Jahren bekennt sich die Elsfletherin zu den Grundwerten und humanitären Zielen der Awo, die sozialen und bürgerlichen Aufgaben förderte sie zielstrebig und engagiert. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Awo sprach der Ortsvereinsvorsitzende Werner Kehlenbeck seinen Dank aus. Er verlieh der Elsfletherin als Zeichen der Anerkennung die Goldene Ehrennadel.

Ein Sommerfest mit viel Sonne, mit leckeren Grillspezialitäten, mit Getränken und Klönschnack – dazu hatte am vergangenen Samstag der SPD-Ortsverband Elsfleth/Moorriem eingeladen. Das lockere Treffen fand auf dem Außengelände des neuen Pelletofenstudios Röhrl an der Peterstraße statt. Das Klönschnack-Thema, das an diesem Abend im Mittelpunkt stand, hätten sich die Genossen gerne anders vorgestellt – aber um das politische Erdbeben in Hannover ging kein Weg herum. So hielten auch die beiden Gäste aus Bundestag und Landtag mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. MdL Karin Logemann und MdB Susanne Mittag waren sich einig, dass Verhaltensweisen wie das der Ex-Grünen-Abgeordneten Elke Twesten ausschließlich die Politikverdrossenheit der Wähler steigert.