Elsfleth/Hannover - Der Fachbereich Seefahrt und Logistik der Jade Hochschule erhält Geld aus dem Förderprogramm Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation Plus (2023/24). Am Elsflether Fachbereich waren Professor Dr. Jens Mehmann und Christian Jauernig erfolgreich. Für ihre Module Lager- und Layoutplanung und Internationales Qualitätsmanagement beträgt die genehmigte Fördersumme 45.099 Euro. Insgesamt fünf Projekte werden an der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth mit einem Gesamtvolumen von rund 200.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
Praxispartner integrieren
An der Jade Hochschule in Elsfleth wollen Jens Mehmann und Christian Jauernig freie und multimediale Lehr- und Lernmaterialien erarbeiten. Im Fokus der Betrachtung steht die Entwicklung von VR/AR-Modellen. Während Virtual Reality (VR) eine echte Welt ersetzt, ist Augmented Reality (AR) eine Technologie, bei der computergenerierte Bilder die reale Welt überlagern. Ziel ist es, eine realitätsnahe und anwendungsorientierte Lehre abzubilden. Dieser Anspruch soll durch einen stärkeren Praxisbezug, durch eine konsequentere Digitalisierung in Form von VR/AR-Modellen und durch eine Integration der angewandten Forschung und der fallstudienbasierten Lehre erreicht werden.
Software entwickeln
Es wurden insgesamt 122 Projekte eingereicht. Davon wurden 60 zur Förderung vorgeschlagen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ist den Empfehlungen gefolgt. Jedes Projekt wurde von einem Studierenden, einem Professor und einem Hochschuldidaktiker begutachtet.
Geld gibt es nun auch für den Fachbereich Architekturgeometrie der Jade Hochschule. Die Fördersumme von 49.278 Euro gibt es für eine zu entwickelnde Software-Lösung, die einen Abgleich der individuellen Ergebnisse mit einer Musterlösung „per Knopfdruck“ ermöglicht. Dieses Werkzeug wird gleichzeitig das Problem von Plagiaten unterbinden helfen. Eine Fördersumme von 27.363 Euro kann für das Modul Einführung in die Wirtschaftsinformatik eingesetzt werden. Fachbereichsübergreifend waren die Professorin Dr. Olena Kuzmicheva und Professor Dr. Frank Wallhoff erfolgreich. Für das neue Modul Nutzerzentrierte Robotik-Entwicklung in der angewandten Pflege erhalten sie 49.800 Euro. Professor Dr. Martin Hansen konnte mit seinem Antrag für die Module Psychoakustik 1 und 2 überzeugen. 26.680 Euro kann er nun einsetzen, um für die beiden Pflichtmodule im Studiengang Hörtechnik und Audiologie eine neue Software für die Studierenden zu entwickeln, mit der sie eigene Hör-Experimente vornehmen.
