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Fahren und Feiern

24.09.2015

Mit einem Gottesdienst in der St.-Gallus-Kirche begrüßte Pastor Jochen Dallas die 63 Jubiläumskonfirmanden und ihre Angehörigen. Anschließend ging es weiter in die Begegnungsstätte, wo in der „Bunten Kuh“ das Mittagessen eingenommen wurde. Noch vor der offiziellen Eröffnung hatten die Teilnehmer dort Gelegenheit, einen exklusiven Blick auf die Naturfotografien von Bärbel Carstensen und Margit Timmermann zu werfen. Im evangelischen Gemeindehaus wartete danach eine Kaffeetafel mit vielen leckeren Kuchen auf die Jubiläumskonfirmanden.

Marga Holz und Karla Rettberg waren die beiden Teilnehmerinnen, deren Einsegnung am weitesten zurücklag. Mitten im Krieg feierten die beiden Frauen im Jahr 1940 ihren Ehrentag. Zur Gnadenkonfirmation wurde Hans Hinrich Meyer, Fritz Nitsche und Helmut Schriever gratuliert. 20 Teilnehmer wurden vor 65 Jahren eingesegnet und konnten somit ihre Eiserne Konfirmation feiern. 22 beziehungsweise 16 der Männer und Frauen freuten sich über die Gratulationen zur Diamantenen und Goldenen Konfirmation.

Das war ganz nach dem Geschmack der Berner Paddler: eine abwechslungsreiche Strecke kreuz und quer durch Emden, mit vielen engen Kurven, unterschiedlich tiefem und teilweise sehr schwer zu befahrenem Wasser, Zwischenstopps und Neustarts. Und dass sie eine solche Herausforderung meistern können, zeigte am Ende das Ergebnis: Als drittes von insgesamt 26 gestarteten Teams absolvierten die Underwater Dragons zwei Rundkurse durch Emden – einer 3,1 und einer 4,1 Kilometer lang.

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Begleitet von den Anfeuerungen einiger Teammitglieder, die sich ausnahmsweise nicht auf die Boots-Sitzbank, sondern auf einen Fahrradsattel geschwungen hatten, um das Team vom Ufer aus zu unterstützen, kämpften jeweils 18 Paddler auf den zwei anspruchsvollen Routen um eine der vorderen Platzierungen, was durch das geschickte Steuern des Steuermannes Rainer Büsing und die fachkundige und lautstarke Unterstützung des Trainers Kai Steigemann auf dem Trommelstuhl auch eindrucksvoll gelungen ist. Unter Beifall der Zuschauer zeigten die Berner wieder einmal ihren Teamgeist; oft hörte man vom Ufer Zurufe wie „sieht klasse aus!“. Die zweitletzte Veranstaltung für die Underwater Dragons in diesem Jahr bestritten Thomas Beyrodt, Björn Birkholz, Tina Brumund, Nicole Büsing, Rainer Büsing, Matthias Dettmer, Udo Fuhrmann, Björn Griepenstroh, Brigitte Hellrung, Joachim Hellrung, Matthias Klose, Astrid Koßytorz, Rainer Kramer, Heinz Krupke, Emke Meyer-Wichmann, Evelyn Münstermann, Ingrid Musiol, Annika Onkes, Jane Porath, Jürgen Schierenstedt, Andreas Schmidt, Monika Schmidt und Kai Steigemann. Ein letztes Mal in dieser Saison werden die Berner Drachenbootsportler noch einen Wettkampf absolvieren: an diesem Sonnabend in Hamburg auf der Bille. Dort stehen zwei 5-Kilometer-Rennen auf dem Programm.

Erfreut begrüßte der Vorsitzende der Berner CDU, Karl-Ernst Thümler, mehr als 80 Gäste zur Radtour mit anschließendem Grillen. Unter den Gästen auf dem Hof der Familie Müller in Harmenhausen waren die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen, der Fraktionsvorsitzende der Niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler, der Vorsteher des 1. Oldenburgischen Deichbandes Cord Hartjen und Bernes 1. stellvertretende Bürgermeisterin Elke Belsemeyer. Karl-Ernst Thümler bedankte sich beim Aufbauteam für die geschmückte „Grillscheune“ und bei der Familie Müller, ohne deren Unterstützung die Feier nicht zu machen gewesen wäre.

Wie in den vergangenen Jahren, hatten CDU-Damen ein großes Salatbüfett hergerichtet, auch dafür bedankte Thümler sich ganz herzlich, bevor er das Mikrofon an Björn Thümler weiterreichte.

In seinem Bericht aus Niedersachsen ging Björn Thümler unter anderem auf die großen Flüchtlingsströme ein, die Deutschland und Niedersachsen zurzeit erreichen. Der CDU-Landtagsabgeordnete sagte: „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass wir die Fehler beziehungsweise Versäumnisse, die es bei der Integration beispielsweise der Gastarbeiter gegeben hat, bei denen, die jetzt zu uns gekommen sind und noch kommen, nicht wiederholen. Das habe ich auch in meiner Erwiderung auf die Regierungserklärung betont.“

Es gäbe eine Verantwortung, diesen Menschen eine neue, eine Ersatzheimat zu bieten. „Wir haben die Chance, sie auch für unser demokratisches System, für unsere Wirtschaftsordnung einzunehmen“, führte Thümler weiter aus. Und es bestünde die Chance, dass sie, wenn sie irgendwann einmal in ihre Heimat zurückkehren sollten, als Botschafter eines vernünftigen, menschlichen Systems auf demokratischer Grundlage gemeinsam an den dortigen Strukturen arbeiten. „Wenn wir das schaffen, dann ist diese Stunde eine gute Stunde gewesen. Deswegen sollten wir beherzt anfangen“, sagte Thümler.


Mehr Infos unter   www.underwaterdragons.de 
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