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Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Seenotretter trainieren auf der „Carlo Schneider“

Christoph Reiprich
Eine Woche lang hat das Trainingsschiff „Carlo Schneider“ im Fedderwardersieler Hafen gelegen.

Eine Woche lang hat das Trainingsschiff „Carlo Schneider“ im Fedderwardersieler Hafen gelegen.

Uwe Hinrichs

Fedderwardersiel - Schauspielerin Barbara Wussow hat am 16. September 2021 im Neustädter Stadthafen das neue Trainingsschiff „Carlo Schneider“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) getauft. Nun war das Schiff eine Woche lang im Fedderwardersieler Hafen zu Gast.

„Die ,Carlo Schneider’ der Seenotretter dient gezielt der dezentralen Aus- und Fortbildung in allen Revieren der DGzRS zwischen Borkum und Ueckermünde. Es ist ein konventioneller Verdränger mit Stahlrumpf und stellt bewusst einen Gegensatz dar zur den leistungsstarken, schnellen Rettungseinheiten der DGzRS. Trainiert werden können darauf unter anderem Standards wie Sicherheit und Seemannschaft, Längsseitsgehen, Schleppen, Manövrieren, technische Navigation wie Radarausbildung, Kollisions- und Begegnungsfahrten, aber auch die Abbergung Verletzter aus Schiffsinnenräumen“, erklärt ein Sprecher der DGzRS.

Großzügiger Nachlass

In Fedderwardersiel erhielten die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Fedderwardersiel ein entsprechendes Trainingsprogramm auf dem 22 Meter langen und sechs Meter breitem Schiff, das von zwei Cummins-Motoren angetrieben wird. Diese Maschinen sind nahezu baugleich mit denen der neueren Seenotrettungsboote der DGzRS. „Das ermöglicht an Bord des Trainingsschiffes auch die technische Aus- und Fortbildung der Seenotretter“, sagt der Sprecher.

Die Trainings auf den Stationen der Seenotretter erfolgen immer im Zusammenspiel mit den Rettungseinheiten vor Ort. Drei Trainer gehören zur Stammbesatzung des Trainingsschiffes. Acht Trainees beziehungsweise Freiwillige können an Bord untergebracht und auch an entsprechend ausgerüsteten technischen Navigationsplätzen geschult werden.

Namensgeber des Schiffs ist der Schweizer Carl-Erich August Schneider (1924-2017). Er hatte die DGzRS zweckgebunden großzügig in seinem Nachlass bedacht. Testamentarisch hatte Schneider zur Auflage gemacht, dass die DGzRS das Geld dazu einsetzen soll, die Sicherheit ihrer Besatzungen bei ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen weiter zu erhöhen.

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