Friedrich-August-Hütte - Mit der aktuellen Fassung der Corona-Verordnung bekommen Theater zwar wieder mehr Freiraum für Proben und Aufführungen. Der Vorhang im Kasino bei der Niederdeutschen Bühne Nordenham öffnet sich vorerst aber noch nicht. Das teilt Bühnenleiter Torsten Lange mit. „Wir sehen nach wie vor große Einschränkungen für uns als Amateurtheater“, sagt er. Da im Mai noch keine Proben beginnen konnten, wurde der Plan verworfen, die Komödie „Döör an Döör‘nanner“ in diesem Juli neu aufzuführen. Die Inszenierung war im März 2020 kurz vor der Premiere aufgrund des ersten Lockdowns gestoppt worden.

Die Jugendgruppe Tusculum hat ihre Inszenierung von „Nora“ nach dem Stück von Henrik Ibsen ins „Homeoffice“ verlegt: Die Jugendlichen nehmen sich in Spielszenen selbst per Smartphone auf. Die Videoschnipsel werden anschließend zusammengeschnitten. Eine Aufführung auf der Bühne ist nicht mehr vorgesehen.

Die Pläne für die kommende Spielzeit will der Vorstand in der Jahreshauptversammlung vorstellen. Sie findet am Freitag, 9. Juli, ab 19 Uhr im Kasino Friedrich-August-Hütte an der Johannastraße statt. Spätestens ab Oktober soll es neue Aufführungen geben.