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nordwest-zeitung

Friesensport Reitlander knöpfen Bredehorn einen Punkt ab

Wolfgang Böning

Friesland - Durchwachsene Bilanz für die Landesliga-Boßelteams aus der Wesermarsch: Am Wochenende hat sich Reitland immerhin einen Punkt in Bredehorn erkämpft. Kreuzmoor und Schweewarden verloren dagegen daheim.

Männer: Landesliga

Kreuzmoor/Bekhausen - Grabstede 0:9. Mit der Holzkugel war das Duell umkämpft. Grabstedes erste Holz (54 Wurf, 95 Meter), die zweite Holz (56/79 m), die erste Gummi (51/2,133) und die zweite Gummi (49/5,013) fuhren dennoch Siege ein.

„Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde, gegen Grabstede einen Punkt zu holen“, sagte Kreuzmoors Kapitän Matthias Gerken: „Leider konnten wir nicht unsere besten Leistungen abrufen. Zur Wende war es noch ein Rückstand von vier Schoet, am Ende wurde es deutlich.“ Grabstedes Spielführer Christian Alberts sagte: „Es war nicht unser bester Wettkampf, aber am Ende zählen die Punkte – und die nehmen wir mit.“

Bredehorn - Reitland 4:3 Remis. Die Gäste siegten mit der ersten Holz (53/1,100) und der zweiten Holz (49/2,034). Die Bredehorner lagen mit der ersten Gummi (49/1,116) und zweiten Gummi (50/2,085) vorne. Bredehorn hatte einen Vorsprung von 67 Metern.

„Es herrschte Spannung bis zum Schluss“, sagte Bredehorns Kapitän Simon Quathamer. Sein Gegenüber, Hauke Freese, meinte: „Wie in den Vorjahren hat sich gezeigt: Hier sind Punkte möglich, aber auch hohe Niederlagen.“ In der Woche hatten wir noch Personalsorgen, die aber gelöst werden konnten, da sogar Arbeitsschichten verschoben wurden. Der Wettkampf verlief in der Holz hervorragend.“ Auf der letzten Gerade schnupperte Bredehorn am Sieg. Doch Reitlands Gummi hielt dagegen.


Schweewarden - Spohle 3:10. Die Gastgeber traten mit 16 Werfern an. Nur die 1. Holz war erfolgreich – mit 54 Würfen (3,074) Die Gäste holten den Sieg mit der 2. Holz (54, 3,042), der 1. Gummi (55. 1,042) und der 2. Gummi (51/5,082) heraus. An der Wende hatte sich das Debakel angedeutet. Die schlechten Durchgangszahlen sprechen für sich

Schweewardens Kapitän Stefan Freese war unzufrieden: „Wir waren heute einfach zu schlecht unterwegs. Jetzt geht es um den Abstieg. Wir müssen besser und konstanter werden und versuchen, auswärts zumindest ein Remis raus zu holen.“ Spohles Sprecher Keven Hoots sagte: „Wir sind mit gemischten Gefühlen nach Schweewarden gefahren. Der letzte Sieg von uns liegt da schon einige Jahre zurück.“ Das war am 26. Oktober 2014.

Verbandsliga

Westerscheps – Mentzhausen 10:2. Die Mentzhauser legten in der Spitzenpartie mit der 1. Holz vor (56/2,070). Die Hausherren machten mit der 2. Holz (54/1,030), der 1. Gummi (51/ 8,091) und der 2. Gummi (52/70 m) alles klar. Der Schepser Vorsitzende Axel Kasper sagte, dass Mentzhausen stark mitgehalten habe und lobte die gute Leistung der eigenen ersten Gummi.

Mentzhausens Kapitän Niklas Wulff sah es ähnlich. „Nur unsere 1. Gummi erwischte einen schwachen Tag und verlor deutlich, so dass für uns nichts zu holen war. “

Bezirksklasse

Moorwarfen - Grünenkamp 0:11. Die Gäste ließen nichts liegen. Es siegte die erste Holz (2,100), zweite Holz (58 m), erste Gummi (5,099) und zweite Gummi (2,066).

Bentstreek - Moorriem 6:5. Erst mit dem letzten Wurf fiel die Entscheidung. Die Gastgeber hatten mit der ersten (2,043) und zweiten Holz (4,075) vorgelegt. Die Gäste holten mit der ersten (4,122) und zweiten Gummi (28 m) auf. Moorriem fehlte am Ende 119 Meter zum Remis.

Waddens - Grabstede II 10:0. Mit dem ungefährdeten Erfolg der ersten Holz (4,027), zweiten Holz (2,052), ersten Gummi (1,001) und zweiten Gummi (3,027) übernahmen die Butjenter die Tabellenführung. Dabei war es an der Wende (2:1) knapp. Der Waddenser Kapitän Holger Bruns sprach von einer sehr guten Leistung. „Grabstede hielt sehr gut dagegen und verlangte uns alles ab. Auf der Rücktour konnten wir eine Schippe drauflegen.“

Osterforde - Abbehausen 16:12. Die Osterforder langten mit der ersten Holz (8,001) und zweiten Holz (8,085) kräftig zu. Die Aufholjagd der Gäste mit der ersten Gummi (4,114) und zweiten Gummi (7,107) blieb erfolglos. Der Osterforder Jörg Niemeyer lobte die teils hervorragenden Leistungen der eigenen Holzgruppen. Indes: „In der Gummi war nichts zu holen.“ Abbehausens Kapitän Patrick Bruns sagte: „Der Wettkampf ist sehr unglücklich gelaufen. Die Niederlagen in der Holz sind zu hoch. Die Leistung von Osterforde war aber gut. In der Gummi waren wir gewohnt stark.“

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