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Privatgalerie Sureth öffnet am 22. Mai neue Ausstellung Fröhliches Licht an tiefem Moor in Achterstadt

Ysabel Sureth in ihrem Garten vor den Skulpturen „Der Reigen

Ysabel Sureth in ihrem Garten vor den Skulpturen „Der Reigen" von Hans-Peter Profunser aus Kärnten

Henning Bielefeld

Achterstadt - Frühlingszeit ist Gartenzeit. Und auch Skulpturengartenzeit. Denn die Galeristin Ysabel Sureth öffnet am Sonntag, 22. Mai, ab 15 Uhr ihren Skulpturengarten in Achterstadt – zusammen mit der neuen Ausstellung „Entlang der Stille“. Zwei Jahre hat sie auf diesen Augenblick gewartet.

Zwei Jahre, in denen der Galeriebetrieb wegen der Corona-Pandemie weitgehend ruhen musste. Doch nun soll unbeschwerter Kunstgenuss, für den die Privatgalerie Sureth seit ihrer Gründung steht, wieder möglich sein. Diesmal präsentiert die Galeristin drei Künstler aus dem Allgäu: das Ehepaar Jusha und Sven Mueller aus der Nähe von Kaufbeuren und den Bildhauer Max Schmelcher aus Scheidegg.

Immer als Paar

Jusha und Sven Mueller treten immer als Paar auf, berichtet Ysabel Sureth. „Sie malt die Bilder, er konzipiert die Ausstellung.“ Es sind sehr ruhige, abstrakte Bilder, die mit Licht arbeiten. Sie sind atmosphärisch dicht, aber von positiver Grundstimmung. „Deshalb auch der Titel ,Entlang der Stille’, den die drei Künstler selbst erarbeitet haben“, erläutert Ysabel Sureth.

Den „erdigen Kontrast“ dazu bilden die Werke von Max Schmelcher, mit dem das Künstlerpaar gut zusammenarbeitet. Es sind Moorbilder, aber völlig unpolitische. „Wir zeigen grundsätzlich keine politische Kunst“, erinnert Ysabel Sureth. Max Schmelcher geht es um das Moor als Material.

Er birgt es aus großen Tiefen, trägt es auf Platten auf und lässt es trocknen. Dieser Trocknungsprozess führt bei gleichem Material zu unterschiedlichen Ergebnissen. Dazu gibt der Künstler in veschiedenen Phasen des Trocknungsprozesses Farben. Das Ergebnis bietet einen ganz neuen Blick auf die Grundlage der Moorlandschaft, in der auch Achterstadt liegt.


Max Schmelcher fertigt aus dem Moor Wandobjekte, Skulpturen und Installationen. Sie werden zusammen mit den Arbeiten von Jusha und Sven Mueller in der Remise und in der alten Schule Achterstadt zu sehen sein.

Kunst am Baum

Doch auch der Skulpturengarten lohnt über die schon bekannten Objekte hinaus einen Blick. Denn Jusha und Sven Mueller haben hier schon im vergangenen Sommer einen großen, schräg geneigten Baum mit der Installation „Farbfeld – Taten des Lichts“ versehen. Sie ist mehr als mannshoch und besteht aus beschichteten Bootsholzstücken, die rot lackiert sind. Wegen eines Materialfehlers musste die Arbeit, die sich zeltförmig an dem Baum empor rankt, zwischenzeitlich abgebaut werden, doch zur Eröffnung soll ihre Farbe wieder im Sonnenlicht changieren.

Die Künstler werden nicht nur zur Eröffnung anwesend sein, sondern auch zur Finissage am Sonntag, 3. Juli. Zur Eröffnung anwesend sein wird auch der regelmäßigen Gästen vertraute Kaffeewagen.

Für Sonnabend, 25. Juni, 17 Uhr, bittet die Galerie zu einer Lesung. Inge Merckentrupp liest aus ihrem Künstlerroman „Emma Ritter – Eines Tages werde ich berühmt sein“.Geöffnet ist die Ausstellung an der Achterstädter Straße 10 jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Henning Bielefeld
Henning Bielefeld Redaktion Nordenham (Stv. Leitung), Redaktion Stadland
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