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08.11.2017

Alle Eltern wissen, wie wichtig und wertvoll die Arbeit einer guten Hebamme ist. Hebammen geben werdenden Eltern Antworten, sie geben Sicherheit, Rat und sie sind Vertraute. Das Wohl von Kind und Mutter ist für sie das Maß aller Dinge. Sie schlagen Alarm bei gesundheitlichen Problemen oder wenn etwas aus dem Ruder läuft.

Und trotzdem wird dieser Berufsstand gegen die Wand gefahren. Durch horrend gestiegene Beiträge für die Haftpflichtversicherung im Bereich der Geburtshilfe zum Bespiel. Durch unattraktive Arbeitsbedingungen, durch die Hebammen ihre eigene Familie und ihre Arbeit kaum unter einen Hut bringen können. Die Folgen: Hausgeburten sind eigentlich abgeschafft, Beleghebammen gibt es kaum noch. Und Frauen fangen am besten gleich mit dem positiven Schwangerschaftstest damit an, eine Hebamme für die Zeit nach der Entbindung zu suchen. Und selbst dann können sie sich nicht sicher sein, eine zu finden.

Hebammen fehlt eine starke Lobby. Sie sind zu wenige und sie bekommen keine breite Unterstützung in der Gesellschaft im Kampf um diesen Berufsstand.

Gerade auf dem Land zeigen sich die Auswirkungen dieser Entwicklung: die Versorgung in der Fläche ist nicht mehr selbstverständlich. Dabei ist Hebammenarbeit alternativlos, sie kann weder von Kinderärzten noch von Gynäkologen übernommen werden. Hebammenarbeit muss sich auszahlen.


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