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NWZonline.de Region Wesermarsch

Glücklicher Fund im Paprikabeet

31.05.2017

Jaderberg Er glaubte schon, ihn für immer verloren haben. 1968 erhielt Siegfried Mahn als Anerkennung für seine Doktorarbeit an der Montana University in den Vereinigten Staaten einen goldenen Ring. „Damit sind viele Erinnerungen verbunden“, so der 81-Jährige, der 1956 in die USA auswanderte, dort die Universität besuchte und schließlich promovierte.

Spurlos verschwunden

Vor einem Jahr verschwand der Ring dann plötzlich. „Ich hatte ihn bis dahin jeden Tag getragen und war entsprechend verblüfft“, erzählt er.

Siegfried Mahn stellte bei seiner Suche nach dem Schmuckstück das ganze Haus inklusive Garten auf den Kopf. „Ich hatte zuvor hohes Gras geschnitten“, so der Jaderberger. „Den Stapel mit dem Gras habe ich bestimmt dreimal durchsucht.“

Doch der Ring blieb verschwunden. Bis jetzt. „Ich wollte Paprikapflanzen in mein Beet einsetzen“, erinnert sich Siegfried Mahn. „Dafür habe ich ein Loch gegraben.“ Was dann zum Vorschein kam, konnte der Jaderberger erst gar nicht glauben. Da lag sein Ring, ganz mit Erde umhüllt.

„Ich muss ihn wohl verloren haben, als ich im vergangenen Jahr den Garten umgegraben habe. Hätte ich das Loch nur ein paar Zentimeter weiter gesetzt, ich hätte ihn wohl nie wiedergefunden.“

Jetzt schmückt er wieder den Finger des glücklichen Finders: der goldene Ring mit dem grünen Stein. „Nächstes Jahr besitze ich ihn 50 Jahre“, sagt Siegfried Mahn.

Der gebürtige Bremer denkt gern an seine Zeit in den USA zurück, entschied sich aber vor ein paar Jahren, wieder in die Heimat zurückzukehren. „Hier steht mein Elternhaus und es ist eine schöne Nachbarschaft“, so Mahn, der die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt.

Den amerikanischen Akzent hört man noch ein wenig, wenn Siegfried Mahn von seiner Zeit in den Staaten erzählt. Seine Sätze beginnt er oft mit „Well...“.

Nach seiner Promotion arbeitete Siegfried Mahn erst eine Weile als Sales Manager in einem großem Unternehmen.

Spaß am Unterrichten

Doch seine wahre Berufung fand er, als er Schüler in verschiedenen Fächern unterrichten durfte. „Es macht mir unglaublich Spaß, Wissen zu vermitteln und die Entwicklung der Schüler mitzuverfolgen“, schwärmt er. Auch an der Kreisvolkshochschule gab er einige Jahre lang Kurse in Mathe und Englisch.

Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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