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Tennis TKN unterliegt Vizemeister

Karl Brandau

Göttingen/Nordenham - Die in der Männer-Nordliga der Altersklasse 65 spielende Tennismannschaft des TK Nordenham hat am Wochenende eine Auswärtsniederlage kassiert. Ohne den wegen einer Oberschenkelzerrung fehlenden Karl Brandau verlor sie gegen den mit vier deutschen Ranglisten-Spielern gespickten Vizemeister TSC Göttingen mit 2:4. Mit 2:4 Punkten belegen die Nordenhamer Tabellenrang vier. Am 22. Januar (13 Uhr) bestreiten sie in Schweewarden ihr letztes Spiel der Wintersaison gegen den Harburger TB. Mit einem Sieg könnten sie den Gegner vom dritten Platz verdrängen.

Starke Gegner

Die Gastgeber schickten ein Team ins Spiel, in dem bis auf die Spitzenposition alle Spieler bessere Leistungsklassen als die Nordenhamer hatten. Aber die Gäste kämpften. In den Eingangseinzeln waren sie auf Augenhöhe. Reiner Indorf (LK 9,6) sorgte gegen einen starken Gegner (DRL 95/LK 7,2) für eine Überraschung. Den umkämpften ersten Satz gewann er nach mehr als einer Stunde, den zweiten holte er sich glatt mit druckvollem und fehlerfreiem Spiel. Heinz Gulich (LK 14,3) bot Ex-Basketball-Nationalspieler Erhard Apeltauer (DRL 161/LK 8,3) Paroli. Er verlor Satz eins nach einer 5:4-Führung unglücklich. Erst danach bestimmte sein Gegner das Match.

Knappes Spitzenspiel

Im Spitzenspiel fiel die Entscheidung zwischen den Dauerkontrahenten Heinrich Schütte (DRL 44/LK 6,9) und Eberhard Wilke (DRL 66/LK 7,5) im Match-Tiebreak. Im zweiten und dritten Satz entnervte Wilke Schütte mit einem sehr variablen Spiel.

Markowsky (LK 10,1) hatte Pech: Anfang des zweiten Satzes stürzte er auf dem stumpfen Teppichboden, verdrehte sich das Knie und musste aufgeben. Damit war das Doppel Markowsky/Gulich gesprengt. Der TKN musste sich taktisch neu orientieren. Heinz Woesthoff spielte an der Seite Indorfs, Gulich bildete erstmals mit Schütte das Spitzenduo, um zwei ausgeglichene Doppel zu haben. Die Gastgeber setzten auf ihr erstes Doppel. Die Taktik ging im ersten Satz auf. Aber Schütte/Gulich kamen besser ins Spiel. Die Gegner wurden nervös, weil in der Zwischenzeit Indorf/Woesthoff souverän gewonnen hatten. Aber die Gastgeber schnappten sich auch Satz zwei – wenn auch knapp.

Heinrich Schütte 6:4, 0:6, 3:10; Reiner Indorf 7:5, 6:0; Bernd Markowsky 3:6, 0:1 Aufg. TKN; Heinz Gulich 5:7, 2:6; Schütte/Gulich 1:6, 5:7; Indorf/Heinz Woesthoff 7:5, 6:2

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