Großenmeer - An diesem Freitag können Hajo und Gisela Müller auf das Fest der goldenen Hochzeit anstoßen. Am 25. Juni 1971 stand die standesamtliche und kirchliche Trauung in Jade an.
Drei Geschwister
Der heute 71-jährige Hajo wurde in Nordbollenhagen als Zweites von drei Geschwistern geboren. Er besuchte die Volksschule in Jade. Die Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolvierte er bei der Raiffeisenwarengenossenschaft (Raiwa) Jaderberg. Bis er vier Jahre später zur ADV (automatische Datenverarbeitung) heute VRG nach Oldenburg ging. Dort fing er als Operator an und arbeitete dann als Produktionsleiter bis er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente ging.
Seit 1977 leitet er die Tischtennis-Sparte des Mentzhauser TV (jetzt TTG Jade), und bis vor einigen Jahren nahm er selbst noch an Punktspielen teil. Neben dem Spiel füllt er das Ehrenamt beim Tischtennis auch im Kreisverband Wesermarsch aus, so von 1982 bis 1988 als Staffelleiter. 15 Jahre seit dem Jahr 2000 brachte er sich tatkräftig als Sportwart und 2. Vorsitzender im Kreisverband ein. Seit Anfang 2000 bis jetzt ist er zudem mit großer Hingabe Vorsitzender des Mentzhauser TV (MTV). Seine Frau Gisela unterstützt ihn hierbei. Die Sportstätte ist das zweite Zuhause des Paars. Die Gemeinsamkeiten in der Region herauskehren: dafür bringt sich der Jubilar seit 2002 als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Rüdershauser und Mentzhauser Vereine ein.
Beide sind Fußball-Fans
Die 68-jährige Gisela geborene Gruhn wurde in Norderschwei geboren. Wohnte dann mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Achterstadt. Dort wurde sie eingeschult bis ihre Eltern in Jaderberg ein Haus kauften. Ihre Lehre begann sie ebenfalls bei der Raiwa Jaderberg. Hier lernte sie Hajo kennen. Gefunkt hat es zwischen den beiden auf dem Vareler Kramermarkt. Da die Ehe kinderlos blieb, kümmerte man sich um sechs Patenkinder und sechs Neffen. Das sind von Hajos Bruder Heinz, Detlef und Tammo. Von seiner Schwester Renate, Andreas und Simon. Von Giselas Schwester Heike Jan-Steffen und Daniel, die heute selbst alle eine Familie haben. Für das Goldpaar ist der Mittelpunkt seit 1974 das Wohnhaus in Großenmeer. Ein geliebtes Hobby ist der gepflegte Garten geworden. Beide sind auch Fußball-Fans, organisiert im OFC HSV-Fanclub „Sudden Death“ von 1996 (Nordenham-Rodenkirchen). Gefeiert wird coronabedingt im kleinen Kreis.
