Lemwerder - Die Diskussion um die Zukunft der Grundschule in Lemwerder muss ein Ende haben, der Gemeinderat muss Fakten schaffen: Diese Ansicht vertritt FDP-Ratsherr Werner Ammermann. Für die FDP habe das Projekt Grundschule-Mitte höchste Priorität. Die Fraktion fordert in einem Antrag an den Gemeinderat daher die Festlegung eines konkreten Zeitplanes. Dazu gehören laut FDP bis zum Ende des ersten Quartals 2023 die Vorlage der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Auskünfte des Landkreises zur möglichen dauerhaften Überlassung von Räumlichkeiten der Eschhofschule und die Vorlage des pädagogischen Konzeptes der Grundschule.
Es sollte im Interesse der Schule liegen, die Vorlage dieses Konzeptes durch eine zeitnahe Ausarbeitung nicht zu verzögern. Dies ist im Zusammenhang mit dem vorgesehenen kooperativen Modell mit dem Hort zu sehen. Die Verwaltung ist aufgefordert, bis Ende des zweiten Quartals 2023 einen entsprechenden Vorschlag zur Fortführung des Hortes vorzulegen.
Die Schülerzahlen zum Schuljahresbeginn 2023/24 erfordern möglicherweise vier Klasseneinheiten – wofür es derzeit aber an Räumlichkeiten mangelt. Lösungsmöglichkeiten müssen laut FDP kurzfristig her. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Harald Schöne führte bereits Gespräche mit dem Landkreis. Unabhängig einer langfristigen Lösung habe Landrat Stephan Siefken da zumindest eine Überlassung eines Gebäudeblocks mit vier Klassenräumen signalisiert. Die Freidemokraten fordern Bürgermeisterin Christina Winkelmann auf, umgehend Gespräche mit dem Landkreis aufzunehmen.
