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Handball in der Landesliga der Frauen Elsfleth gibt sich kampflustig und ersatzgeschwächt

Thorsten Sanders
Laura Lissewski und die Elsflether Handballerinnen  peilen einen Auswärtssieg an.

Laura Lissewski und die Elsflether Handballerinnen peilen einen Auswärtssieg an.

Dennis Weiß

Elsfleth - Zweimal müssen die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB in diesem Kalenderjahr noch die letzten Körner zusammenkratzen, um den derzeitigen zweiten Tabellenplatz zu festigen. Bis zum letzten Heimspiel gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen ist es noch eine Woche hin. Aber die letzte Auswärtsreise steht der Mannschaft von Trainer Sascha Klostermann bereits an diesem Samstag bevor. Zur ungewohnt frühen Anwurfzeit von 14.30 Uhr gastiert der ETB beim TuS Jahn Hollenstedt II.

Schwer einzuschätzen

Die Gastgeberinnen sind schwer einzuschätzen, weil sie des Öfteren Verstärkung aus ihrer Oberliga-Mannschaft bekommen. Das könnte auch gegen Elsfleth der Fall sein, denn die Erste spielt direkt im Anschluss. Da wären die infrage kommenden Spielerinnen jedenfalls schonmal in der Halle. Doch Klostermann misst dem keine allzu große Bedeutung zu. „Egal, wer da letztlich aus der Ersten dabei ist: Ich schaue nur auf uns“, sagt der Coach.

Dieser Blick auf die eigene Mannschaft erfreut ihn mittlerweile wesentlich mehr als noch vor zweieinhalb Wochen, als der ETB beim 25:28 in Altenwalde seine erste Saisonniederlage kassierte. Doch eine Woche später zeigten sich die Elsfletherinnen beim 36:25-Erfolg gegen die HSG Delmenhorst deutlich verbessert. „Da haben die Spielerinnen die richtige Antwort gegeben“, lobt Klostermann.

Ebenso wie gegen Delmenhorst soll auch diesmal eine gute Abwehrarbeit zum Erfolg führen. „Und nach Ballgewinnen muss es dann fix nach vorne gehen“, sagt Klostermann. Der Trainer wünscht sich volle Konzentration bis zum Abpfiff. Dann sei ein Auswärtssieg durchaus machbar.

Allerdings muss er auf mehrere Spielerinnen verzichten. Sarah Stellmann, Hanna Knüppel und Talea Lösekann fallen definitiv aus. Und hinter dem Einsatz von Nina Hedemann und Karla Rademaker steht noch ein dickes Fragezeichen. Aufgrund der dünnen Personaldecke musste sogar das Donnerstagstraining ausfallen. „Das war natürlich keine optimale Vorbereitung auf das Spiel“, sagt Klostermann. Aber er fügt kampflustig hinzu: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann mache ich mir wenig Sorgen.“

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