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Handball in der Oberliga Fredenbeck für ETB eine Nummer zu groß

Thorsten Sanders
Kein Durchkommen: die Elsflether (am Ball) mussten sich am Samstag Fredenbeck geschlagen geben.

Kein Durchkommen: die Elsflether (am Ball) mussten sich am Samstag Fredenbeck geschlagen geben.

Dennis Weiß

Elsfleth - Da hing die Latte dann doch wohl etwas zu hoch: Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB haben am Samstag das Verfolgerduell zu Hause gegen den VfL Fredenbeck deutlich mit 20:32 (11:14) verloren. 40 Minuten lang hielt die Mannschaft von Trainer Patrick Tulikowski ordentlich mit. Dann aber ließen Kraft, Mut und auch ein bisschen der Wille nach.

Tulikowski hatte vor der Partie gehofft, dass seine Mannschaft gut ins Spiel hinein finden würde. Das gelang ihr sogar ausgezeichnet. Gegen eine mit Gardemaß ausgestattete Gästemannschaft fanden die Elsflether anfangs immer wieder Lücken, die sie zu einer 4:2-Führung nutzten. Doch jeder einzelne Treffer musste hart erkämpft werden, was in der Folgezeit immer seltener gelang. Das Bemühen war da, nur fehlte es an Durchsetzungskraft. Immer wieder bekamen die Elsflether Zeitspiel angezeigt.

Auf Schlagdistanz

Trotzdem blieb der ETB auf Schlagdistanz, weil sich die Defensive vehement wehrte. Außerdem erwischte Keeper Marcel Völkers einen guten Tag und bekam immer wieder irgendein Körperteil an die heranrauschenden Bälle. Ein kleiner Rückstand blieb allerdings. „Manchmal waren wir nah dran. Aber für eine erneute Führung hat es nicht ganz gereicht“, sagte Tulikowski.

40 Minuten lang hielt das Elsflether Bollwerk dem gegnerischen Druck stand, doch dann lief nicht mehr viel zusammen. „Unser Spiel wurde viel zu fehlerhaft. Manchmal haben wir die Bälle einfach weggeworfen“, fasste Tulikowski die entscheidende Phase zusammen. Wenig hilfreich war auch das Schiedsrichtergespann, das des Öfteren ungleiche Maßstäbe ansetzte und sich wahrlich nicht den Titel „Heimschiedsrichter“ verdiente.

Partie trudelt aus

Innerhalb kürzester Zeit lag Fredenbeck uneinholbar vorne. Erst in der Schlussphase und in Anbetracht des sicheren Sieges gestattete der letztjährige Drittligist den Hausherren, wieder zu dem ein oder anderen Erfolgserlebnis zu kommen. An eine Aufholjagd war aber nicht zu denken. Die Partie trudelte aus, ohne dass sich die beiden Teams noch großartig gegenseitig weh taten. Im Gegenteil, sie unterstützten sich sogar. Als sich Elsfleths Rückraumspieler Niklas Rätzke den Finger auskugelte, half Fredenbecks Physiotherapeutin Julia Sharnikau aus und versorgte den Pechvogel. Eine nicht alltägliche Geste.


Tulikowski hätte sich zwar ein etwas knapperes Endergebnis gewünscht, an der Niederlage sei aber nicht zu rütteln gewesen. Die letzten (und passenden) Worte gehörten Hallensprecher Armin Hinz. „Die klar bessere Mannschaft hat das Spiel heute gewonnen“, sagte er. Dem ist nichts hinzuzufügen.

ETB: Völkers, Wagenaar – Pape (7/1), Gronau (4), Oberegger (3), Blohm (2), Rambau (2), Klostermann (1), Danielzik (1), Wille, Rätzke, Tolck, Schwarting.

Spielstationen: 4:2 (10.), 4:5 (13.), 8:10 (24.), 11:14 (30.), 14:17 (38.), 16:22 (44.), 20:32 (60.).

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