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NWZonline.de Region Wesermarsch

Hartwardern Baum geklaut

14.05.2005

Von Rolf Bultmann

Frage: Der Pfingstbaumklub Achterdorp feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Wird heute zum 75-mal ein Pfingstbaum gesetzt?

Hadeler: Nein, denn in den Kriegsjahren war das Pfingstbaumsetzen verboten. Wir haben zwar 1946 wieder einen Baum aufgestellt, hatten dafür aber gar keine Erlaubnis. Erst ab 1947 fand dann wieder das offizielle Pfingstbaumsetzen statt.

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Frage: Es gab vor 1930 bereits Pfingstbäume in Rodenkirchen. Warum gründeten auch die Achterdorper einen Pfingstbaumklub?

hadeler: 1929 stellten die Nachbarn in Hartwarden zunächst einen kleinen, in 1930 dann einen großen Pfingstbaum auf. Der Arzt Dr. Richard Heye, der immer für einen Schabernack gut war, regte an, den Hartwardern den Pfingstbaum zu klauen. Er konnte für diesen Spaß auch einige junge Achterdorper Männer gewinnen, die tatsächlich den Baum klauten und versteckten. Es herrschte natürlich helle Aufregung im Dorf. Der Baum wurde jedoch gefunden, was letztlich die Achterdorper dazu veranlasste, einen eigenen Pfingstbaum aufzustellen. Dafür wurde der Pfingstbaumklub gegründet.

Frage: Hat des Pfingstbaumsetzen im Dorf heute noch den gleichen Stellenwert wie in den früheren Jahren?

hadeler: Das ist schwer zu beurteilen, zumal sich der Ablauf – früher haben wir auch noch einen Umzug veranstaltet – geändert hat. Positiv ausgewirkt hat sich, dass das Fest seit einigen Jahren bei der Grundschule stattfindet. Insbesondere für die vielen Kinder in Achterdorp ist dieser Platz ideal. Sie haben mit ihren Familien dem Pfingstbaumsetzen einen neuen Schwung gegeben.

Ewald Hadeler ist Ehrenvorsitzender des Pfingstbaumklubs und Bürgervereins Achterdorp. Er führt die von seinem Vater Hinrich begonnene Vereinschronik fort.

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