Nordenham - Das Mehrgenerationenhaus (MGH) der Caritas in Nordenham will ein Demenz-Netzwerk aufbauen, um in der Wesermarsch die Hilfsangebote zu bündeln und Ratsuchenden eine vielfältige Unterstützung zu geben. Ziel ist, möglichst viele Fachleute und Einrichtungen zu finden, die in dem Netzwerk mitwirken. Dazu findet am Donnerstag, 16. Juni, eine Auftaktveranstaltung im Güterschuppen des Theaters Fatale an der Müllerstraße 1 statt. Beginn ist um 15 Uhr. Alle Interessierten sind willkommen, betont MGH-Leiter Stefan Schreiber.
Das Demenz-Netzwerk ist als ein Expertenverbund und Zusammenschluss von Institutionen und Menschen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Seniorenhilfe, Bildung und Sport gedacht. Die Synergieeffekte bei den bestehenden Angeboten sollen ausgebaut werden. Darüber hinaus ist beabsichtigt, das Thema Demenz mit einer gezielten Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit stärker in den Fokus des gesellschaftlichen Lebens zu rücken.
Bei der Auftaktveranstaltung im Güterschuppen stellen Vertreter des Mehrgenerationenhauses das Projekt vor und beantworten Fragen. Zudem berichtet Renate Gerdes von der Demenz-Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg (DIKO) über ihre Erfahrungen. Der Info-Nachmittag war zunächst für Ende April geplant, musste da aber krankheitsbedingt ausfallen.
