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NWZonline.de Region Wesermarsch

Hochwasserschutz unter der Lupe

13.10.2016

Wesermarsch Seit der Besiedlung der Flachküsten in Nordwestdeutschland waren Hochwasser und Sturmfluten Themen, die die Existenz bestimmen. Über viele Jahrhunderte wurden Deiche gebaut und effiziente Entwässerungssysteme entwickelt. Projektionen des zu erwartenden Klimawandels machen aber deutlich, dass es keinen hundertprozentigen Schutz vor Extremereignissen geben kann. Umso wichtiger ist es, die verbleibenden Hochwasserrisiken zu managen.

Vor diesem Hintergrund hat das Referat Forschung und Transfer der Jade Hochschule gemeinsam mit dem Partner Provincie Zuid Holland und in Kooperation mit Projektpartnern aus dem Nordseeraum (Niederlande, Belgien, Dänemark und Großbritannien) sowie der Universität Oldenburg und dem Oldenburgisch-Ostfriesischen-Wasserverband (OOWV) das Projekt FRAMES (Flood Resilient Areas by Multi-layEred Safety) entwickelt. Im Rahmen des Nordseeprogramms der Europäischen Union „Interreg Vb“ wird FRAMES von 2016 bis 2019 mit insgesamt 6,9 Millionen Euro gefördert.

Zielregion der Forschungsaktivitäten der Jade Hochschule ist die Wesermarsch, die zu einem großen Teil unter dem Meeresspiegel liegt. Projektleiter Prof. Dr. Helge Bormann will integrative Lösungsansätze des Entwässerungsmanagements entwickeln sowie das Katastrophenmanagement analysieren und unterstützen. Schwachstellen sollen identifiziert und Informationslücken geschlossen werden.

Gemeinsam mit den Partnern soll in den jeweiligen Pilotregionen durch beispielhafte Aktivitäten die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) gegenüber Hochwasser erhöht werden. „Der technische Hochwasserschutz allein reicht dazu heutzutage nicht mehr aus“, erklärt Bormann. „Er muss durch Maßnahmen in den Bereichen hochwasserangepasste Planung, Katastrophenmanagement und Nachsorge ergänzt werden.“

Markus Minten
Redaktionsleitung Brake
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2301

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Jade Hochschule | Universität Oldenburg | OOWV | EU

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