Der Kommentar in der Ausgabe vom 2. September ist sicher richtig. Allerdings ist die Aussage, dass auf lange Sicht wohl nur eine Klinik überleben kann, für mich nicht unbedingt schlüssig.
Es liegt ja an den Betreibern, mit Augenmaß zielgerichtete medizinische Prioritäten zu setzen. Zum Beispiel könnte in Brake die Onkologie/Hämatologie (gibt es nicht in Nordenham) ausgebaut werden unter Einbeziehung einer Geriatrie und mit angeschlossenem Hospiz. Der Hals-Nasen-Ohren-Bereich könnte als eigenständige moderne Abteilung fest integriert werden.
Da das Braker Krankenhaus schon im Hinblick auf die Bettenzahl in den Zimmern, die Toiletten etc. ohnehin dringend saniert werden muss, dürfte das kein Problem sein.
In Nordenham könnte die Urologie (gibt es nicht in Brake) spezialisiert und als eigenständige große Abteilung integriert werden.
Hier könnte man noch beliebig aufzählen, wie eine Nutzung mit hochwertiger Medizin durch Ärzte und Geräte ein Überleben beider Kliniken sichern könnte. Aus Platzgründen jedoch ist die Wahl Esenshamm ohnehin die einzig richtige Entscheidung.
