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Neueröffnung in Nordenham Hörakustik Schmitz in der Marktpassage

Christian Schöckel
Das Team des Hörakustik-Zentrums Schmitz in Nordenham (von links): Uli Schmitz, Marha Ibachaeva, Stefan Panitz und Rita Müller

Das Team des Hörakustik-Zentrums Schmitz in Nordenham (von links): Uli Schmitz, Marha Ibachaeva, Stefan Panitz und Rita Müller

Christian Schöckel

Nordenham - Einladend hell und freundlich präsentiert sich das neue Hörakustik-Zentrum Schmitz in der Nordenhamer Fußgängerzone. Am Dienstagvormittag feierten Uli Schmitz und Stefan Panitz die Eröffnung dieses High-Tech-Studios in den völlig neu gestalteten Räumen eines ehemaligen Frisiersalons an der Marktpassage 6.

Hörerlebnisräume

Uli Schmitz ist Gründer einer ganzen Kette moderner Fachgeschäfte. 34 Studios im nordwestdeutschen Raum gehören dazu, die nächsten in Bremerhaven, Schwanewede und Bremen. Stefan Panitz ist Mitinhaber des Nordenhamer Hörakustik-Zentrums und vor Ort aktiv. Ebenso wie Uli Schmitz und seine Mitarbeiterin Rita Müller ist er Hörakustikmeister. Außerdem gehört die Auszubildende Marha Ibachaeva zum Team. Auf 150 Quadratmetern verspricht Hörakustik Schmitz neueste Technik, individuellen Service und umfassendes Knowhow.

Herzstück des Studios sind zwei schalldichte Hörerlebnisräume. „Wissen Sie eigentlich, wie viele gut hörende Schubladen es in den Haushalten gibt?“ fragt Uli Schmitz. Er umschreibt damit augenzwinkernd die Geräte, die einfach in den Schränken verschwinden, weil die Träger mit ihnen nicht zurechtkommen, die Geräte nicht das richtige Hörerlebnis schaffen oder einfach nur lästig sind.

Eine zeitgemäße Herangehensweise soll dies künftig ändern: Nach einer eingehenden Untersuchung im Erlebnisraum wird den Kunden nicht nur fachkundige Beratung, sondern auch die Möglichkeit eines bis zu zweiwöchigen Hörtrainings angeboten. Ein so langer Zeitraum sei notwendig, erklärt der Akustikmeister, weil das Ohr in der Regel über Jahre entwöhnt worden sei, bestimmte Neben- und Hintergrundgeräusche wahrzunehmen. Während des Trainings müsse es erst wieder lernen. Dabei wird das Testgerät täglich etwa eine Stunde lang getragen. Ins Gerät eingebaut ist ein Minicomputer, der das Lebensumfeld analysiert.

Training fürs Ohr

Ein ruhiges, passives Zuhause sei für das Ohr nämlich etwas grundlegend anderes als eine lärmende, hektische Umgebung, begründet Uli Schmitz dieses Vorgehen und vergleicht die Trainingsphase fürs Ohr mit der notwendigen Trainingsphase eines Läufers für einen bevorstehenden Marathon. Nach dieser Testphase wird der Minicomputer dann ausgelesen, die Daten werden bewertet und das Hörgerät der Alltagssituation des Kunden angepasst. Uli Schmitz: „Der Fleiß wird nach zwei Wochen belohnt durch einen hohen Tragekomfort. Und das Gerät verschwindet nicht schon nach wenigen Tagen wieder in der Schublade.“

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