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Offizielle Einweihung Horst-Werner-Janssen-Platz erinnert an Elsflether Kapitän und Reeder

Evelyn Eischeid
Der Horst-Werner-Janssen-Platz befindet sich auf dem Areal vor dem Segelschulschiff „Großherzogin Elisabeth“.

Der Horst-Werner-Janssen-Platz befindet sich auf dem Areal vor dem Segelschulschiff „Großherzogin Elisabeth“.

Evelyn Eischeid

Elsfleth - Wie wichtig der 2017 verstorbene Kapitän und Reeder Horst Werner Janssen als Mäzen und Förderer für die Stadt Elsfleth und die Schifffahrt war, wird bei einem Spaziergang durch die Stadt schnell klar: An der Kaje erinnert die Janssen-Stele an die unzähligen Engagements und Meriten – und ab sofort auch der nun offiziell eingeweihte Horst-Werner-Janssen-Platz auf dem Areal vor dem Segelschulschiff „Großherzogin Elisabeth“. Janssens Enkelinnen Louise Aschmann und Geßine Janssen durchtrennten gemeinsam das Einweihungsband.

Von links: Janssens Töchter Imke Janssen und Hilke Schnell sowie die Enkelinnen Louise Aschmann und Geßine Janssen

Von links: Janssens Töchter Imke Janssen und Hilke Schnell sowie die Enkelinnen Louise Aschmann und Geßine Janssen

Zahlreiche Gäste

Familie, Freunde, Wegbegleiter, Geschäftspartner, Freunde des Hauses Janssen sowie Elsflether Bürger hatten sich zur Feierstunde vor dem Tourist-Büro der Stadt eingefunden. Auch über die musikalische Begleitung des Visurgen-Shanty-Chores unter der Leitung von Kapitän Johannes Reifig hätte sich „HW“ sicher besonders gefreut.

„Als Förderer zahlreicher Projekte hat sich Horst Werner Janssen intensiv für die Beibehaltung der Schiffsmechanikerausbildung und für die Städtepartnerschaft zwischen Elsfleth und Marstal eingesetzt“, sagte Bürgermeisterin Brigitte Fuchs in ihrer Begrüßungsansprache. Ohne Janssen gäbe es kein Segelschulschiff, keine Skulptur des oldenburgischen Grafen Anton Günther vor der Heye-Stiftung, kein Schiffahrtsmuseum, weder Wempe-Uhr noch Seemannsbrunnen vor der St. Nicolai-Kirche. Fuchs hob außerdem die vertrauensvolle Zusammenarbeit Janssens mit der Stadt Elsfleth hervor.

Der Elsflether Ratsvorsitzende Volker Osterloh gestand, dass er bei seinem Einzug in den Stadtrat vollständig vom maritimen Virus erfasst worden war. „Dazu hat Horst Werner Janssen in einem großen Maß beigetragen. Seine Zugewandtheit zu den Menschen und seine offene, kommunikative Art hatten mich immer sehr beeindruckt. Sein Interesse an der gesamten Entwicklung unserer Stadt war und ist beispiellos“, sagte Osterloh.

Mehrere Auszeichnungen

Für sein Engagement auf dem Gebiet der Schifffahrt und für seine Meriten zugunsten Elsfleths und der gesamten Region war Janssen im Jahr 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. 2001 wurde er Ehrenbürger der Stadt Elsfleth, 2006 erhielt Janssen den Niedersächsischen Verdienstorden am Bande. Den Hintergrund dieser Auszeichnungen erläuterte Tochter Imke Janssen, die an die zahlreichen und wichtigsten Projekte erinnerte, die ihr Vater angeschoben hatte – es wurde eine lange Liste.

„Der Horst-Werner-Janssen-Platz ist eine Ehrung für das gelebte Engagement unseres Vaters. Für alle, die beruflich und ehrenamtlich damit verbunden sind und seine Interessen unterstützt und mitgetragen haben. Seine Engagements hat er geprägt und sie haben ihn geprägt“, sagte Imke Janssen, die einen Auszug der Rede ihres Vaters anlässlich seines 82. Geburtstages zitierte: „Meine Frau Renate war der Engel, der dafür sorgte, dass mein Leben in so positiven Bahnen verlief und mir damit eine Schaffenskraft bewahrte, die zu großen Erfolgen führte.“

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