Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Hospiz- und Palliativnetzwerk Wesermarsch So wird rasche und unproblematische Hilfe gewährleistet

Evelyn Eischeid
Treffen in Elsfleth (von links) Maik Hinrichs (Leiter Hospiz am Wattenmeer), Udo Stallkamp (Förderverein Stationäres Hospiz), Kirsten Malle (Ambulanter Hospizdienst Nordenham), Volker Blohm (Landkreis Wesermarsch), Sabine Zinn (Malteser Soziale Dienste), Birgitt Heckenberg ( Vorstand Palliativstützpunkt), Birgit Beerhorst (Koordination Palliativnetzwerk), und Diana Freels (Hospizhilfe der Diakonie)

Treffen in Elsfleth (von links) Maik Hinrichs (Leiter Hospiz am Wattenmeer), Udo Stallkamp (Förderverein Stationäres Hospiz), Kirsten Malle (Ambulanter Hospizdienst Nordenham), Volker Blohm (Landkreis Wesermarsch), Sabine Zinn (Malteser Soziale Dienste), Birgitt Heckenberg ( Vorstand Palliativstützpunkt), Birgit Beerhorst (Koordination Palliativnetzwerk), und Diana Freels (Hospizhilfe der Diakonie)

Evelyn Eischeid

Elsfleth - Im Falle einer schweren oder unheilbaren Krankheit möchten viele Menschen, die ohne Aussicht auf Heilung in ihrem gewohnten und sozialen Umfeld leben, selbstbestimmt und menschenwürdig die schwere Zeit gestalten. Im Mittelpunkt der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen steht das Ziel, eine professionelle und gute Versorgung bis zum Lebensende zu gewährleisten. Die Erfüllung dieser Herausforderungen werden in Deutschland von Palliativ-Netzwerken geleistet.

Tätigkeit und Ziele

Zum Austausch über die Tätigkeit und Ziele des regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerks Wesermarsch fand jetzt im Elsflether Palliativstützpunkt An der Weinkaje mit Netzwerk-Kooperationspartnern eine Informationsveranstaltung statt. Im Landkreis Wesermarsch, der sich auf neun Gemeinden und Städte mit rund 90 000 Einwohnern verteilt, soll der Hospiz- und Palliativbereich im Bedarfsfall gut vernetzt sein. Erkrankte will man über Hilfsangebote gut informieren. Dabei werden vorhandene Strukturen im Landkreis mit einbezogen. Der Palliativstützpunkt Elsfleth ist dem Netzwerk Wesermarsch angegliedert und wird von der Koordinatorin Birgit Beerhorst fünf Stunden wöchentlich geleitet.

Fort- und Weiterbildung

Birgit Beerhorst koordiniert die Unterstützung und Kooperation der Netzwerkpartner untereinander, informiert die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten und Versorgungsangebote der Netzwerkpartner, auch durch öffentliche Veranstaltungen. Weiter zählen zu ihrer Tätigkeit die Koordinierung und Vermittlung von interdisziplinären Fort- und Weiterbildungen in der Hospiz- und Palliativversorgung sowie die Organisation von Schulungen. „Meine Koordination besteht darin, die Patienten an die für sie wichtigen Ansprechpartner in den angeschlossenen Fachbereichen zu vermitteln, damit eine rasche und unproblematische Hilfe gewährleistet wird“, betont Birgit Beerhorst.

Regelmäßige Treffen

„Wir stehen jetzt hochmotiviert in den Startlöchern,“ kündigte Birgitt Heckenberg (Vorstandsmitglied im Palliativstützpunkt) die anstehende Arbeit des Stützpunktes an. Bei Interesse können auch Fachkräfte anderer Berufsgruppen sich im Netzwerk engagieren. Die Tätigkeiten der Koordinationsstelle sollen künftig bei Treffen in verschiedenen Orten der Wesermarsch zweimal im Jahr evaluiert und bei Bedarf neu festgelegt werden.

Das Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerk Wesermarsch arbeitet nach den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes, der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland.

Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin ab sofort im Shop und ab Montag in den Geschäftsstellen erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens