Jaderberg - Der Bericht über die Verkehrssituation in Jaderberg – „Stau an der Hauptkreuzung“ – ist auf ein großes Leserinteresse gestoßen und hat zu zahlreichen Reaktionen geführt.
Brigitte Düser schreibt an unsere Redaktion: „Nicht nur in Jaderberg herrscht Chaos. Lkw-Fahrer kennen keine Schilder. Am Dienstag konnte ich beobachten, wie die großen Lastwagen, die eigentlich über Oldenburg fahren sollen, in Mentzhausen auf der frisch reparierten Straße Richtung Barghorn fuhren.“
10 Minuten Wartezeit
„Auch aus Salzendeich kam mir ein Lkw entgegen mit Kennzeichen NL.“ Da sollte man einfach mehr kontrollieren, sonst sind unsere Moorstraßen bald schon wieder kaputt“, meint Brigitte Düser.
Jochen Cohrs hat unserer Redaktion folgende Nachricht zukommen lassen. „Schreiben Sie doch mal über den neuen Bahnübergang in Jaderberg, an dem man bei geschlossenen Schranken bis zu zehn Minuten auf den durchfahrenden Zug warten muss. Das ist doch das eigentliche Problem.“
Janina Harjes betont: „Das Überqueren der Kreuzung in Jaderberg ist jeden Tag eine neue Herausforderung. Es gibt Tage, da steht man Richtung Jade weit aus Jaderberg raus und Richtung Spohle schon beim Kreisel still.“
Dadurch, dass viele Zoobesucher kommen und abbiegen müssen, macht dies das Durchfahren unmöglich, dazu kommt, dass durch den Bahnhaltepunkt die Schranken noch öfter unten sind. „Ein bisschen Wartezeit plant man immer ein, aber eine halbe Stunde oder Stunde ist, gerade wenn man zur Arbeit will, unzumutbar. Seit Jahren geht es darum, was mit dem „Zollhaus“ passiert. Da könnte man eine Abbiegespur herstellen, aber dort wird man sich nicht einig. Eine Email an die Gemeinde mit ähnlichen Hinweisen blieb ohne Antwort.
Problem ist bekannt
Es sei wirklich traurig, dass man sowas nicht in den Griff bekommt. Meiner Meinung nach könnte man auch eine erste Lösung finden, in dem man die Ampeln unterschiedlich schaltet, so dass die Fahrtrichtung Jade und die Richtung Spohle unabhängig von einander geschaltet werden, so kann jeder abbiegen ohne auf den Gegenverkehr warten zu müssen. Letztes Jahr gab es eine Umfrage in der Gemeinde, dort wurde dieses Problem sicherlich ganz oft erwähnt.
