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Johanniter-Weihnachtstruck 718 Pakete mit Hilfsgütern für die Ukraine

Die Johanniter – hier die Projektleiterin Christiane Willuweit und der Huder Ortsbeauftrage Andreas Feige – haben im Weser-Ems-Gebiet 718 Hilfspakete gesammelt.

Die Johanniter – hier die Projektleiterin Christiane Willuweit und der Huder Ortsbeauftrage Andreas Feige – haben im Weser-Ems-Gebiet 718 Hilfspakete gesammelt.

Stefan Greiber

Nordenham/Butjadingen/Stadland - Die Unsicherheit war groß bei den Johannitern. Wird es auch in diesem Jahr wieder möglich sein, ausreichend Lebensmittel und Hygieneartikel gespendet zu bekommen, um bedürftige Menschen in Osteuropa unterstützen zu können? „Die Menschen in Deutschland haben aufgrund der hohen Energiekosten, der Inflation und anderen Dingen viele eigene Probleme“, sagt Christiane Willuweit, Projektleiterin des Johanniter-Weihnachtstruckers in Weser-Ems. Trotzdem ist die Bereitschaft zur Hilfe wieder sehr groß gewesen.

Insgesamt 718 Pakete im Wert von jeweils rund 40 Euro können die Johanniter aus Weser-Ems auf die Reise schicken. Jedes ist gefüllt mit dem Lebensnotwendigen für eine Familie.

1900 Kilometer

Am 2. Weihnachtstag morgens um 8 Uhr hat die 1900 Kilometer weite Fahrt zum Johanniter-Logistikzentrum in Bistritz in Rumänien begonnen. Startpunkt war das Sammellager in Wunstorf am Steinhuder Meer.

Der Konvoi besteht aus drei 40-Tonner-Lastwagen und zwei Begleitfahrzeugen. An Bord sind rund 7000 Pakete, die in ganz Niedersachsen und Bremen gesammelt wurden.

Vom Logistikzentrum in Bistritz sind bereits seit Anfang des Ukraine-Krieges mehr als 40 Johanniter-Hilfstransporte in die Ukraine aufgebrochen. Langjährige Partner wie das Deutsch-Ukrainische Forum organisieren zusammen mit den Johannitern den Transfer der Hilfsgüter innerhalb der Ukraine.


Über Bistritz gelangen jetzt die Weihnachtstrucker-Pakete unter anderem nach Odessa, Poltawa, Kiew, Schytomyr oder Ivano-Frankiwsk. Zur Verteilung der Pakete werden die Johanniter auf die noch bestehenden ukrainischen Logistikketten zurückgreifen.

„Stellvertretend für alle Johanniter-Weihnachtstrucker, Unterstützer und Spender bringen wir die Pakete in Grenznähe zur Ukraine. Und das mit dem Gefühl, dass wir gemeinsam etwas bewegen können“, sagt Konvoileiter Christian Hoffer vom Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer.

Eifrige Ortsverbände

Gesammelt wurde in vielen Ortsverbänden in Weser-Ems. Die meisten Pakete hat der Ortsverband Garrel beitragen, der Sammelaktionen in örtlichen Supermärkten organisiert hatte. 364 Pakete hat das Team um den dortigen Ortsbeauftragten Andreas Rempe gesammelt. Der Ortsverband Hude hat 64 Pakete beigesteuert, Wittmund 40, Edewecht 20, Stadland 19, Osnabrück 18, Nordenham und Delmenhorst jeweils 17, Ems-Vechte 7 und Emden 4. Weitere Paketspenden kamen von Unternehmen und anderen Einrichtungen.

Bereits seit 2018 betreibt der Johanniter-Landesverband Niedersachsen/Bremen den Weihnachtstrucker-Konvoi in die Ukraine. Informationen zum Weihnachtstrucker und weitere Spendenmöglichkeiten sind im Internet zu finden unter

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