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NWZonline.de Region Wesermarsch

Polizei Ermittelt In Elsfleth: Wer hat auf unseren Kater geschossen?

31.10.2015

Elsfleth Als sie Kater Bacardi am Freitagmorgen von seinem Freigang wieder hereinließ, ahnte Tina Schröder noch nichts Böses. Sie bemerkte lediglich, dass der Kater eine schwarze Stelle im Fell hatte. „Ich habe versucht es wegzuwischen, weil ich dachte, dass es nur Schmutz sei, aber dann habe ich gemerkt, das es etwas Hartes ist, was auch in der Haut steckt“, erzählt die 25-Jährige.

Sofort riefen die Schröders den Tierarzt an. „Der hat ja eigentlich erst ab zehn Uhr geöffnet. Wir hatten Angst, dass es vielleicht Gift oder ein Betäubungspfeil sein könnte“, erzählt Manuel Schröder (34). Das Geschoss, das wie ein sogenannter Haarbolzen einer Luftpistole aussieht, steckte bis zum Haaransatz des Bolzens in der Haut des Katers. „Wir haben uns nicht getraut es rauszuziehen, weil wir nicht wussten, ob vielleicht eine Ader verletzt ist“, erzählt Manuel Schröder weiter.

Es sei Glück gewesen, dass das Geschoss in den Knochen und nicht in den Bauch eingedrungen sei, sagt Tina Schröder, weil das Projektil dann vielleicht noch tiefer gesteckt hätte. Die Wunde sei bereits entzündet gewesen, sagt Tina Schröder. „Das Geschoss steckte richtig fest. Das kann nicht aus Versehen passiert sein. Da muss jemand gezielt geschossen haben“, sagt die Tiermedizinische Fachangestellte Isabelle Dwinger.

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Der fünf Monate alte Kater sei eigentlich scheu, bei fremden Menschen verstecke er sich. „Ich verstehe nicht, wie man sowas machen kann“, sagt Tina Schröder. „Wenn jemand ein Problem mit uns hat, dann sollen sie uns ansprechen, aber doch nicht sowas machen“, sagt Manuel Schröder entrüstet. Die junge Familie wohnt seit etwa einem Jahr in ihrer Wohnung. Der Kater darf erst seit August nach draußen.

Nach dem Tierarztbesuch fuhr das Paar am Freitagmorgen direkt zur Polizei. „Wir haben Anzeige gegen unbekannt gestellt“, sagt Manuel Schröder. „Die Polizei hat das Projektil gleich da behalten.“

In der nächsten Woche wollen die Schröders die Katze jedoch erstmal im Haus behalten. Und danach dürfe Bacardi auch nur noch tagsüber raus, ist sich das Paar einig. Auch die Nachbarschaft haben die Schröders gewarnt. Viele Nachbarn ließen tagsüber ihre Katzen im Freien herum laufen.

Das schlechte Gefühl, wenn ihr Kater draußen ist, wird die Schröders wohl noch eine Zeit begleiten.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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