Ovelgönne - Die Gemeinde Ovelgönne hat erstmals vier Millionen Euro an Gewerbesteuer einnahmen können. Das teilte Bürgermeister Sascha Stolorz bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mit. Außerdem informierte er über die Auftragsvergabe einer Zaunanlage bei der Kita Neustadt und der Vergabe für notwendige Arbeiten für Kanalarbeiten des OOWV in Großenmeer. Der Rat fasste zudem eine Resolution, dass die niedersächsische Landesregierung endlich Maßnahmen gegen den Missstand bei der Ausbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte ergreifen sollte.

Es standen noch weitere Punkte auf der Tagesordnung. So wurde das Projekt „Soziale Dorfentwicklung“ abgelehnt. Auf Vorschlag der Verwaltung war man sich inzwischen einig geworden, dass der Eigenbetrag der Gemeinde anders besser eingesetzt werden kann. Der Antrag zur Förderung einer Sanierung der Straße Am Sportplatz“ soll weiterverfolgt werden. Der Rat entschied mehrheitlich gegen den Verwaltungsvorschlag, die Einbahnstraßen-Regelung Winterbahn-Ost nicht aufzuheben. Weiterhin wurde festgelegt, dass der Antrag zur Dorfentwicklung für die „Umnutzung des Frieschenmoorer Hofes“ gestellt werden soll.

Weitere Maßnahmen wurden priorisiert. Der seit den 1990er Jahren existierende Verkaufspreis für Gewerbegrundstücke in Wesermarsch-Mitte wurde neu kalkuliert und auf 17,50 Euro pro Quadratmeter festgelegt. Die zuletzt 2006 geänderte Satzung über die Aufwandsentschädigung für Freiwillige Feuerwehren in Ovelgönne wurde aktualisiert.

Der Jahresabschluss aus 2022 hat einen Überschuss von über 660 000 Euro erbracht, der in die Rücklage überführt wird.

Die Gemeinde wird 2024 an dem Projekt der Kommunalen Umwelt-Aktion zur Nachhaltigkeit in niedersächsischen Kommunen teilnehmen.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake