Lemwerder - Donnernden schwungvollen Space-Rock und glimmenden Synth-Soul kündigt Begu-Leiter Timo von den Berg für diesen Donnerstag, 21. September, an. Denn dann steht die australische Gruppe Kingswood auf der Begu-Bühne. Los geht es um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ihre Songs haben einen unverkennbaren „Americana-Sound“ und erinnern an Bands wie Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers, oder Größen wie Tom Petty, berichtet Timo von den Berg. Auch auf der Bühne tragen die Bandmitglieder häufig Cowboyhüte und sind im Westernstyle gekleidet. Kingswood traten schon als Support für AC/DC und auf Festivals mit Schwergewichten wie Queens of the Stone Age auf. Zudem haben sie 2022 auf dem Reeperbahn Festival sowie am WDR Rockpalast Festival „Crossroads“ gespielt, berichtet der Begu-Leiter.

„Wir sind eine Band, die sich auf philosophische Art und Weise weiter verändern will“, erklärt Sänger Fergus Lineacre. „Die Unterstützung, die wir bisher erhalten haben, hat uns bewusst gemacht, dass wir tatsächlich alles machen können, was wir wollen. Es ist eine großartige Position, in der wir uns befinden.“

Auf ihrer ersten Europatournee im Jahr 2018 sorgten Kingswood bereits für volle Häuser.

„Heutzutage hört man eine Menge Mist wie ‚Oh, Rock ist tot‘. Okay, ja, vielleicht in seiner klassischen Form, aber der Geist des Rock ist nicht tot“, sagt Gitarrist Alex Laska. Denn Rock’n’Roll sei weit mehr eine Haltung als ein Stil. „Ich denke, die Leute können erkennen, dass wir Musik machen, die wir lieben. Wenn man vor einer Menschenmenge bestehen will, ist immer die Qualität wichtig, auf die die Leute reagieren.“