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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

14 Bands rocken das Braker Stadion

05.08.2013

Brake Plattdeutscher Rap aus Bremen-Nord, Indie-Rock aus Berlin, Ska aus Hamburg, Elektro-Pop aus Düsseldorf und dazu die guten alten Mad Monks: Das sind nur einige der Highlights, mit denen in diesem Jahr das WaterQuake aufwartet. Das Festival erlebt an diesem Freitag und Sonnabend, 9. und 10. August, im Braker Stadion seine inzwischen neunte Auflage.

Was vor neun Jahren als kleines Nachwuchsfestival begann, hat sich heute zu einem Musik-Event von regionaler Bedeutung entwickelt. 14 Bands sind diesmal zu hören und zu sehen. Hinzu kommen zwei DJs, die bei den After-Show-Partys auflegen werden, sowie die aus Bremen stammende Poetry-Slam-Gruppe „Slammer Filet“, die in den Bandpausen auftreten wird. Außerdem gibt es wieder ein Fußballturnier, bei dem Fans gegen Bands antreten.

Aus Berlin kommt mit der Band „Mega! Mega!“ deutschsprachiger Indie-Rock. Oldenburg ist mit „Pon Farr“ vertreten. Hamburg schickt mit der Hip-Hop-Formation „Neonschwarz“, der Ska-Band „Skankshot“ und der Liedermacher-Gruppe „Liedfett“ gleich drei Bands in die Wesermarsch. Die „Mad Monks“ aus Bremen sind alte Bekannte auf dem WaterQuake.

Für internationales Flair sollten die Ska-Punker „Kaso Perdido“ aus Spanien sorgen, die jedoch absagen mussten. Stattdessen gibt es Ska-Punk mit tanzbaren Off-Beats von Destination Anywhere aus Siegen. Einzigartig auf dem Festival sind „De Fofftig Penns“, die auf Platt rappen. Aber auch Elektro-Fans kommen nicht zu kurz, denn das „Elektronikfachgeschäft“ aus Düsseldorf gibt sich in Brake die Ehre. Die härtere Gangart bedienen „Anchors & Hearts“ aus Bremervörde (Melodic Hardcore) sowie „Rest in Beef“ aus Ganspe (Metalcore).

Und an talentierten Nachwuchs-Bands mangelt es ebenfalls nicht. Mit dabei sind „Ein Fisch ohne Fahrrad“ aus Sandhatten, „Voodoobasement“ aus Brake und die Alternative-Rocker „Unbekannt“ aus Bremen.

Dank einer Sondergenehmigung, die die Organisatoren vom Jugendamt eingeholt haben, dürfen Jugendliche ab 14 Jahre an beiden Tagen bis zum Ende des Livemusik-Programms bleiben. Zu den After-Show-Partys müssen sie allerdings das Feld räumen. Wie immer kann gecampt werden. Eine Kombikarte, die beide Festival-Tage und das Campen beinhaltet, kostet 18 Euro im Vorverkauf. An der Abendkasse gibt es auch Tickets für einzelne Tage – für Freitag kosten sie 10 Euro und Sonnabend 16 Euro. Wer nur zur After-Show-Party kommen möchte, zahlt zwei Euro. Für Festival-Besucher ist die Party kostenlos.


Mehr Infos und Vorverkaufsstellen unter   www.waterquake.de 
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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