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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Geschichte: 2012 – das Jahr der Jubiläen

10.01.2012

BRAKE Gleich drei runde Geburtstage stehen in diesem Jahr in Brake an. 150 Jahre alt werden die Feuerwehr Hafenstraße und die Stadtkirche. Niedersachsen Ports und die Hafenwirtschaft arbeiten derweil am Programm für den 225. Geburtstag des Braker Seehafens.

Hans Wiechmann hatte im vergangenen Jahr in Sachen Hafen-Geburtstag den Stein ins Rollen gebracht. Der Autor der Hammelwarder Chronik ist überzeugt, dass die Gründing des Seehafens wesentlich auf Peter Friedrich Ludwig (1755 – 1829) zurückgeht. Der Oldenburgische Herzog verfügte, dass „bei dem Flecken Brake in der Vogtei Hammelwarden“, wie es in einer alten Chronik heißt, eine „Hafenanstalt“ errichtet wird. 40 Dalben wurden daraufhin in den Strom gerammt. Geschehen sein soll das im Jahr 1787. Auch N-Ports geht davon aus, dass dieses Ereignis die Geburtsstunde des Seehafens markiert.

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Es ist sogar ein konkretes Datum bekannt, an dem der Erlass des Herzogs zum Schlagen der 40 Dalben ergangen sein soll – der 19. August 1787. Da passt es perfekt, dass der Geburtstag des Seehafens nun auch im August gefeiert werden soll – im Rahmen des Binnenhafenfestes am 11. und 12. August nämlich.

Bereits einen Tag davor, am 10. August also, soll es eine offizielle Veranstaltung für geladene Gäste geben. An den beiden Haupttagen wird es rund um den Binnen- und den Kanalhafen jede Menge Programm geben. Die Firma J. Müller plant für den 11. August eine Party mit Live-Musik und hat zu diesem Zweck die „Celebration Music Show“ verpflichtet.

Unterdessen hat Heiko Uflacker, Leiter der Braker Niederlassung von N-Ports, Vertreter verschiedener Institutionen, die mit dem Hafen und dem Wasser zu tun haben, zu einem Gespräch eingeladen. Zoll, Marine, DLRG, Wasserschutzpolizei, Wasser- und Schifffahrtsamt – Uflacker hofft, sie für den Hafengeburtstag alle mit ins Boot holen zu können. Spannende Vorführungen und möglichst viele Schiffe, die im Binnen- und Kanalhafen festmachen, sollen das Ergebnis sein.

Eingeladen zu dem Gespräch ist auch die Feuerwehr, deren Jubiläum allerdings bereits im Mai ansteht. Indes ist auch die Gründung der Wehr eng mit dem Hafen verbunden. Um den Brandschutz im Hafen gewährleisten zu können, schaffte die Großherzogliche Regierung in Oldenburg im Mai 1862 eine Handdruckspritze an. Dem Braker Turnverein machte man den Vorschlag, aus den Reihen seiner aktiven Turner die Bedienmannschaft zu stellen.

Bei einer Versammlung am 5. Mai 1862 wurde der einstimmige Beschluss gefasst, eine Freiwillige Turnerfeuerwehr zu gründen. Mit den im Juni 1862 erstellten Statuten war die Gründung vom Großherzoglichen Amt auch amtlich beglaubigt. Mit der Genehmigung der Regierung erhielt die Turnerfeuerwehr die Handdruckspritze.

Das nun anstehende 150-jährige Jubiläum soll nach Auskunft von Ortsbrandmeister Bernd Kempendorf mit mehreren Veranstaltungen gefeiert werden. Einzelheiten wollen die Brandschützer an diesem Dienstag bei einer Sitzung des Ortskommandos erörtern.

Neben der Feuerwehr Hafenstraße gibt es in Brake in diesem Jahr noch eine weitere 150-Jährige – die Stadtkirche. Vor 150 Jahren wurde der Bau der Kirche vollendet. Am 2. Dezember des Jahres 1862 wurde sie in einem feierlichen Gottesdienst geweiht.

Großes Gemeindefest

Zum Jubiläum ist laut Pastor Andreas Technow eine Veranstaltungsreihe geplant. Einen der Höhepunkte wird am 24. Juni ein großes Gemeindefest bilden, das die vier Pfarrbezirke Golzwarden, Brake-Nord, Stadtkirche und Hammelwarden rund um das Gotteshaus gemeinsam feiern wollen.

Große Kirchenmusik erklingt dann im Herbst bei einem Orgelkonzert mit Prof. Alexander Fiseisky aus Moskau, der Werke aus der Romantik – der Bauzeit der Stadtkirche – spielt (Sonntag, 16. September, ab 19 Uhr). Am 11. November werden Solisten, die Braker Kantorei, der Chor für geistliche Musik Oldenburg und das Sinfonische Orchester Bremen Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ aus dem Jahr 1868 aufführen. Ein Festgottesdienst zum 150. Kirchweihjubiläum am 2. Dezember stellt einen weiteren Höhepunkt dar.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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