• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Festakt: 30 Jahre und kein bisschen leise

30.08.2010

LEMWERDER Feiert eine Musikschule ihren runden Geburtstag, muss sie sich um das musikalische Rahmenprogramm beim Festakt keine Sorgen machen: man schöpft aus dem eigenen Fundus. So hielt es am Sonnabend die Musikschule Wesermarsch, die in Lemwerder Lehrkräfte, Schüler, langjährige Wegbegleiter, Förderer und Freunde zur Feier ihres 30-jährigen Jubiläums in die Ernst-Rodiek-Halle eingeladen hatte. „30 Jahre und kein bisschen leise“, dieses Motto, ausgegeben vom 1. Vorsitzenden Thomas Stadie, unterstrichen musizierende Lehrkräfte und Schüler, das „Consort Allerley“, die Band „Project VII“, sowie die Musikschullehrerband.

Als Schirmherr erinnerte Landrat Michael Höbrink an die Höhen und Tiefen der vergangenen Jahrzehnte: „Heute geht es der Musikschule gut, aber das war nicht immer so. Es gab Zeiten, in denen man nicht nur fast verzweifelte, sondern auch zweifeln musste, ob die Musikschule überhaupt noch fortzuführen sei.“

Professionelle Arbeit zu leisten und einen hohen Standard zu entwickeln, sei nur möglich gewesen, weil Landkreis und Kreistag immer zur Musikschule gestanden hätten, so Höbrink. „Heute ist es für den Landkreis nicht einfach, im freiwilligen Bereich 179 000 Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen, aber an einer kulturellen Einrichtung zu sparen, wäre mehr als ein trauriger Verlust. Wenn man nichts mehr hat, kann nichts Neues mehr entstehen“, betonte Höbrink.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Den geringen Stellenwert musikalischer Erziehung an allgemeinbildenden Schulen kritisierte als Festredner der ehemalige Vorsitzende der Musikschule, Geert Laatz: „Adorno hat recht, wenn er sagt ,Goethe gibt es gratis in den Schulen, Mozart nur zum Aufpreis’. Tatsächlich erfüllen die Musikschulen in diesem Bereich eine erhebliche Ersatzfunktion.“ Auch die Wissenschaft habe herausgefunden, dass musizierende Kinder und Jugendliche angstfreier seien, eine höhere Frustrationstoleranz hätten und stärkere emotionale Stabilität und Sensibilität aufwiesen. Laatz: „Das unterstreicht die ganz enorme Bedeutung der Musikschulen.“

Einen flammenden Appell, die Musikschule weiter finanziell zu unterstützen, richtete der ehemalige Landrat Udo Zempel an die „Manager und Aufsichtsräte“ in der Wesermarsch: „Das ist eine Aufgabe für alle, die dort tätig sind, wo richtig Geld verdient wird.“

Mit einem Präsent dankte Schulleiter Thomas Schröder den Kollegen, Wegbegleitern und Förderern Jürgen Gabbert, Eva Klüver, Horst Werner Janssen (stellvertretend für dessen verstorbene Ehefrau Renate), Edeltraut Bröcker, Harald Schöne, Erhard Bülow, Gerda Oeltjen, Dr. Peter Gatzert, Hildgard Müller, Heinrich Wedemeyer, Karin Otto, Roswitha Boysen, Hans-Joachim Beckmann und Manfred Brau.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.