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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

VORTRAG: Aal kommt nicht auf den Tisch

11.01.2006

RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN - Über ihre elfwöchige Neuseeland-Reise im Jahre 2000 haben jetzt Helmut und Christel Bartels aus Bockhorn berichtet. Der Landfrauenverein Rodenkirchen hatte die beiden Weltenbummler eingeladen, einen Diavortrag in „Albrechts Hotel“ zu halten, den viele Zuhörer interessiert verfolgten.

Das Ehepaar Bartels hat vor 20 Jahren den Friendship Force Club Bockhorn ins Leben gerufen. Wie alle Clubs dieser Organisation werden regelmäßig Austauschreisen in fremde Länder und Regionen auch außerhalb Europas unternommen. „Eine Welt von Freunden ist eine Welt des Friedens“. So lautet das Motto von Friendship Force, einer privaten Austauschorganisation zur Förderung der Völkerverständigung, welche 1977 von dem Amerikaner Wayne Smith und dem Ehepaar Jimmy und Rosalynn Carter gegründet worden war.

Bei den Besuchen und Reisen geht es vor allem um den persönlichen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, deren Alltag und Lebensgewohnheiten für die Reisenden interessant sind. Während ihres Aufenthaltes sind sie in Gastfamilien untergebracht und lernen die Kultur und Lebensweise der Menschen „von Innen“ kennen. Im Gegenzug nehmen die Clubmitglieder dann Gäste anderer Nationen bei sich auf und sorgen für die familiäre Unterkunft. „Man kommt als Fremder und reist als Freund“, sagte Christel Bartels, die erst kürzlich Mexikaner zu Besuch hatte und demnächst Thailänder begrüßen wird.

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In Neuseeland seien sie sehr gastfreundlich aufgenommen worden. Die Menschen dort seien gelassener und freundlicher als in Deutschland, merkten die beiden Referenten an. 23 Stunden dauerte der Nonstopflug von Deutschland bis nach Oakland, der Hauptstadt des Inselstaates. In vier Familien waren sie untergebracht. Auf eigene Faust unternahm das Paar noch eine mehrwöchige Reise durch das Land. Neuseeland, ungefähr so groß wie die alte Bundesrepublik, ist mit nur 3,5 Millionen Einwohner sehr dünn besiedelt. Dafür grasen 60 Millionen Schafe auf den saftigen Hügeln. Auch Hirsche, Strauße und Rinder dienen der Nahrungsgewinnung – vor allem für den Export nach Europa und Japan.

Helmut und Christel Bartels berichteten, dass Neuseelands Schafe viermal pro Jahr geschoren werden, damit ihr Fell nicht zu schwer wird. Die Tiere können die steilen Hänge besser bewältigen und bleiben nicht im dichten Gestrüpp hängen. Die Schafzüchter treiben die Fleischlieferanten mit den gut trainierten Hütehunden von Weide zu Weide – ohne die Hunde wäre das nicht möglich. Die Farmer sitzen allerdings mittlerweile auf motorisierten Mopeds.

Fasziniert waren die Referenten auch von der exotischen Fauna und Flora. Sie lernten die verspielten Keas kennen, sahen Albatrosse und Gelbaugenpinguine aus nächster Nähe und besuchten eine Seelöwenkolonie. Auch Aale gibt es in Neuseeland. Doch die sind nicht zum Essen da, sie werden von den Neuseeländern verschmäht. Stattdessen können Touristen sie mit rohem Fleisch aus der Hand füttern.

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