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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KIrchengemeinde Abbehausen: Der eigenen Identität auf der Spur

27.10.2020

Abbehausen Die ersten Christen in der späten Antike reisten in andere Gemeinden, um zu erfahren, wie die Menschen dort mit der Botschaft Jesu Christi leben. Später empfahl auch der Reformator Martin Luther, über den eigenen Horizont hinauszublicken. Und umgekehrt: Besucher schauen „von außen“ auf die Gemeinde und können so Lob und Anregungen einbringen.

In dieser Art von „wertschätzendem Besuch“ soll die Visitation gestaltet sein, die durch den Kreiskirchenrat Wesermarsch und den Oberkirchenrat in der evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg vorgenommen wird. Das sagte Kreispfarrerin Christiane Geerken-Thomas bei einem Treffen mit dem Gemeindekirchenrat in Abbehausen.

Das Visitationsteam

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Die Gemeinde wird im kommenden Frühjahr von einem sechsköpfigen Visitationsteam für zwei Wochen begleitet. „Wir wollen eure Schätze heben“, hieß es metaphorisch aus dem Team, das von Kreispfarrerin Geerken-Thomas angeführt wird. Außerdem gehören zu den Besuchern die Kirchenältesten Frauke Bartosch, Karin Heinemann, Johannes Rauhut und Rolf Lüttringhaus aus verschiedenen Gemeinden der Wesermarsch und der Braker Pfarrer Martin Röker.

Mit der Visitation der vergangenen Jahrzehnte hat die neue Visitationsform nichts mehr gemein. Vormals zitterten Pfarrer, Kirchenrechnungsführer und Büromitarbeiter vor den Besuchen, die mehr den Charakter von Kon­trollen hatten. „Wir kommen gerne zu Besuch, Sie müssen uns aber nicht alle Schränke und Schubladen öffnen“, sagte die Kreispfarrerin.

Die Schwerpunkte

Im Mittelpunkt stehen zwei Themenschwerpunkte: Als „roter Faden“ zieht sich das Thema Gottesdienst durch alle Besuche der Visitatoren im Kirchenkreis. Ein zweites Thema kann sich die Gemeinde selbst wählen. Der Abbehauser Gemeindekirchenrat wollte sich nicht auf ein Element des Gemeindelebens fokussieren, sondern den Wandel in der Kirche und im Gemeindeumfeld in den Blickpunkt nehmen. Der Arbeitstitel lautet daher: „Identität der Gemeinde: Zwischen Dorfgemeinde, Kooperationsgebiet und Entwicklungsraum des Kirchenkreises in Verbindung mit der traditionellen und digitalen Entwicklung im Gemeindeleben.“

Bis Ende November entwickelt eine Arbeitsgruppe des Kirchenrates dazu ein Arbeitspapier. Was die Abbehauser Identität ist und wie sie sich entwickeln kann, wird dann während der eigentlichen Visitation in den Blick genommen: Sie beginnt am 28. Februar mit einem Eröffnungsgottesdienst und endet zwei Wochen später am 14. März. In diesem Zeitraum werden Gruppentreffen besucht, es gibt Gespräche mit Mitarbeitern und Gemeindegliedern. Aber auch Kooperationspartner der Gemeinde werden zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen, etwa der Ortsbürgermeister oder Vereinsvorstände. Für Ende März ist eine abschließende Beratung im Gemeindekirchenrat vorgesehen.

Die Chance

Pfarrer Matthias Kaffka sieht in der Visitation die Chance, als Gemeinde auf sich selbst zu blicken. „Im Gemeindekirchenrat müssen wir uns oft mit Dingen der Geschäftsführung beschäftigen. Jetzt nehmen wir uns auch die Zeit für uns selbst und unseren Kern.“

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