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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein Ständchen zum 25-jährigen Bestehen

23.08.2019

Abbehausen Der Seniorenkreis „Zweiter Frühling“ der Kirchengemeinde Abbehausen kann auf Elli Brödje nicht verzichten. Die Leiterin ist von Anfang an dabei und hat den Kreis vor 25 Jahren mit gegründet. Nun wurde im Gemeindehaus das Jubiläum gefeiert – mit einigen Überraschungen für die engagierte 77-jährige Abbehauserin.

Kurzer Rückblick

Elli Brödje begrüßte die Mitglieder des Seniorenkreises, dem heute rund 40 Damen und Herren angehören, und gab einen Rückblick über die Aktivitäten. „Im zarten Alter von 25 Jahren wird nun unser Zweiter Frühling gefeiert“, sagte sie. An den Namen für diesen Seniorenkreis habe man sich damals erst gewöhnen müssen: „Nun finden ihn alle schön, und wir sind stolz darauf“, sagte Elli Brödje.

Sie begrüßte Pfarrer a.D. Hans Wilhelm Biermann und seine Ehefrau Angelika, die vor einem Vierteljahrhundert die Gründung des Seniorenkreises maßgeblich unterstützt hatten, und seinen Nachfolger Matthias Kaffka. „Hier herrscht ein schönes Miteinander und eine gute Gemeinschaft“, freute sich der heutige Abbehauser Pfarrer. Zu Gast war auch Andrea Francke vom Diakonischen Werk Wesermarsch. Sie leitet die Sozialarbeit des Kirchenkreises.

„Alle kommen gerne zu uns“, sagte Elli Brödje. Denn Langeweile gibt es bei den alle drei Wochen stattfindenden Treffen nicht. „Wir machen von allem etwas“, sagt die Leiterin. Sie organisiert Referenten für die Treffen und je eine Tour zum Grünkohlessen und zum Spargelessen im Jahr. Für die Geburtstagskinder und Jubilare gibt es stets ein Ständchen und ein kleines Präsent.

Vor jedem Treffen des „Zweiten Frühlings“ decken Elli Brödje und ihre Mitstreiter liebevoll die Tische ein und dekorierten diese mit jahreszeitlichem Schmuckwerk. Unterstützt wird sie dabei von Erika Werner, Hannelore Edzards und Klara Schuldt.

Auflösung drohte

Zum Seniorenkreis kam Elli Brödje durch den Kirchenrat. „Es existierte bereits ein Altenclub von der Kirche“, erinnerte sie sich. Als der Club drohte, sich aufzulösen, weil der Leiter aufhören wollte, kam Elli Brödje zum Leiter-Posten. Unterstützung bekam sie damals von der inzwischen verstorbenen Alberta Spiekermann aus dem Kirchenrat.

Seitdem hatte Elli Brödje das Zepter im Seniorenkreis fest in der Hand. Nur beim Jubiläumsfest war alles ganz anders. „Elli, du setzt dich nun mal hin“, sagte ihr fleißiges Team. Denn die Leiterin sollte diesen Nachmittag genießen und sich verwöhnen lassen. So versammelte sich ein kleiner Chor, um ihrer Leiterin ein Jubiläumsständchen zu singen und eine Orchidee zu überreichen.

Das Singen ist ohnehin Tradition beim Seniorenkreis. Besonders in Erinnerung geblieben ist Elli Brödje das Gemeindefest 2009, bei dem der Seniorenkreis auftrat. „Die Frauen trugen beim Singen große Hüte, die Männer weiße Schals, wie Johannes Heesters“, erinnerte sie sich.

Die Zahl der Teilnehmer der Veranstaltungen des Seniorenkreises ist in den vergangenen Jahren stetig auf inzwischen rund 40 gestiegen. „Es dürfen auch gerne noch 50 werden“, sagte Elli Brödje. „Dann wird der Dritte Frühling gefeiert“, meinte sie schmunzelnd.

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