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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Drei Minuten für Holz, Marmor und Fotos

29.05.2018

Achterstadt Ein schöner, entspannter Sonntagnachmittag in anregender Umgebung: Das war die Vernissage in der Privatgalerie Sureth. „Drei.Minuten.Ewigkeit“, lautet der Titel der Ausstellung, die bis zum 8. Juli geöffnet ist.

Drei Künstler – Jo Schmid, Claus Wettermann und Claudia Schneider – präsentieren ihre Werke in der Remise und der ehemaligen Schule auf der anderen Straßenseite.

Bis zum 8. Juli

Die Ausstellung ist bis zum 8. Juli zu sehen. Sie öffnet sonnabends von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

Zur Finissage am Sonntag, 8. Juli, wird Dr. Uta Fleischmann vom STAUBLAU lesend durch die Galerie wandern und die Besucher mit ausgewählten Texten die Werke auf eine etwas andere Art präsentieren.

Bürgermeister Klaus Rübesamen appellierte an die Besucher, sich Zeit zu nehmen, um all die Werke eingehend zu betrachten. Und die Galeristin Ysabel Sureth versprach: „Durch die drei Minuten vor jedem Werk werden sich den Besuchern besondere Seh- und Wahrnehmungserlebnisse erschließen.“ In der Ausstellung wurden die Künstler und Werke zueinander in Beziehung gesetzt. „Wir wollen damit den Zusammenhalt in einer vielfach auseinanderdriftender Welt präsentieren.“

Einer der Künstler ist Jo Schmid, ein Lichtbildner aus München. Für Jo Schmid ist die Fotografie eine Möglichkeit, „hinter“ etwas zu schauen und dies durch die Bearbeitung sichtbar zu machen. In seinen Bildern, die teilweise in Vierergruppen oder Triptychons gehängt sind, sieht der Betrachter Naturgewalten wie die schäumende Gischt oder Bergformationen, die nach kurzer Zeit der Betrachtung fast so wirken, als stünde man direkt davor statt nur vor einem Bild.

Claudia Schneider, eine Steinmetzin aus München, hat sich bei ihren Skulpturen dem Carrara-Marmor verschrieben. Das gut zu bearbeitende Material hat die Künstlerin in ovale und elliptische Formen gebracht. Wenn sie einen Stein bearbeitet, lässt sie ihre Erfahrungen aus Südamerika, wo Mütterlichkeit und Frau sein ge- und verehrt wird, in die Arbeit einfließen. „Meine abstrakten Skulpturen entspringen meinem Wunsch, mehr in die innere Tiefe in mir und in den Stein zu gehen und dabei einen Raum ,zwischen gestern und morgen’ zu schaffen“, erklärt sie.

Der Dritte im Bunde ist der Künstler Claus Wettermann, gebürtig aus Seefeld und jetzt in Augustgroden wohnend. Er hat sich dem Material Holz zugewandt, das er mit der Kettensäge bearbeitet. Diese Holzskulpturen tragen eine ganz eigene Handschrift, denn Wettermann hat nahe alle seine Werke mit schwarzer Farbe überzogen. „Schwarz erzielt eine ganz besondere Wirkung auf der Oberfläche“, erläutert er. „Licht und Schatten der Skulpturen werden erheblich kontrastiert.“ In seinem Ausstellungsbereich, der ehemaligen Schule, wurden seine Skulpturen musikalisch mit Werken von Morton Feldmann in Szene gesetzt. „Dies soll die Aura meiner Arbeiten unterstützen.“

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