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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Werke zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit

23.05.2019

Achterstadt Werke der drei Künstlerinnen Astrid Gamper aus Klausen/Italien, Hertha Poppinga aus Bad Zwischenahn und Maria-Anna Nordiek aus Sandhatten präsentiert die Galerie Ysabel Sureth in der diesjährigen Sommerausstellung.

Die Laudatio bei der gut besuchten Vernissage hielt die Literatur- und Sprachwissenschaftlerin Dr. Uta Fleischmann. Bürgermeister Klaus Rübesamen lobte die Galeristin. „Rat und Verwaltung sind stolz auf das, was sich seit 2013 hier entwickelt hat. Mit viel Herzblut und Feeling ist hier, in der Abgeschiedenheit der medialen Hektik ein Kunstgebäude in der Remise entstanden. Auch die ehemalige Dorfschule wurde in das Ensemble mit dem Kunstgarten mit eingebunden.“

Hertha Poppingas Malereien sind in der Remise zu sehen. „Im Spannungsverhältnis von Abstraktion und Gegenständlichkeit haben die Seestücke und Landschaften ihr Eigenleben“, beschrieb Uta Fleischmann. Sie bieten dem Betrachter viele Interpretationsmöglichkeiten, meinte sie. Gefühle entstehen, wenn man Kunst anschaut“, rief Uta Fleischmann dazu auf, sich Zeit zu nehmen, und die Bilder in Ruhe zu betrachten.

Inspiration findet Hertha Poppinga häufig auf der Insel Poel. Hier formt die Natur an der Küste oftmals besondere Bilder, die Hertha Poppinga dazu inspirieren, sie auch auf die Leinwand zu bringen.

Astrid Gamper arbeitet vor allem mit Graphitstiften. Bei ihr gibt es keine klare Abgrenzung zwischen Schwarz und Weiß. Oft sind es Verwischungen durch die diverse Grautöne entstehen. Immer wieder nimmt die Künstlerin ihre eigenen alten Zeichnungen und zerreißt sie in kleine Schnipsel, die sie dann auf neuen Werken arrangiert und aufklebt. So entstünden ihre Werke in mehreren Lagen und es scheine fast so, als ob sie die von ihr gezeichneten Torsi schützend verhüllen, meinte Uta Fleischmann.

Sprache und bildnerischer Ausdruck gehören für Astrid Gamper zusammen. Ihre Texte schreibt sie parallel zu ihren Zeichnungen, im Werden beeinflussen sie sich gegenseitig. Zentrale Themen der Bilder sind häufig die verwundbare Seele des Menschen, der Körper und die Haut. Dies werde besonders in den verschiedenen Lagen der Bilder deutlich. Nur hin und wieder schimmert auch ein Hauch Farbe durch ihre Werke, die im alten Schulgebäude gezeigt werden.

Maria-Anna Nordiek präsentiert gegenständliche Werke. „Es sind Miniatur-Objekte im so genannten verlorenen Guss, die Menschen in Unsicherheit und provisorischem Sein zeigen“, erläuterte die Laudatorin. Bei Maria-Anna Nordiek entstehen die Dinge einfach. „Die Welt ist groß, die Menschen klein und manchmal ist alles auch ganz eng“, sagte die Künstlerin. „Mit ihren Werken bezieht Maria-Anna Nordiek Partei für die Entrechteten und somit kann Kunst nicht politischer sein“, befand Uta Fleischmann. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Juni zu sehen.

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