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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wiedereröffnung: Alles zum Besten im „neuen“ Museum

01.06.2015

Nordenham Wenn es stimmt, dass ein Museum für eine Stadt die Bedeutung einer Visitenkarte hat, dann hat Nordenham in Sachen Außenwirkung einen großen Sprung nach vorne gemacht. Bei der Feier zur Wiedereröffnung des runderneuerten Museums an der Hansingstraße sind sich am Sonntag die Redner und die gut 80 Gäste darüber einig gewesen, dass sich das Gründerzeitgebäude zu einem Schmuckstück entwickelt hat – von außen und von innen. „Es ist alles zum Besten geworden“, freute sich der Vorsitzende des Rüstringer Heimatbundes, Hans-Rudolf Mengers, über die gelungene Sanierung. Allerdings machte er kein Geheimnis daraus, dass es bis zur Verwirklichung des Projekts ein „weiter und beschwerlicher Weg“ gewesen sei.

Der Rüstringer Heimatbund betreibt das Museum, während die Stadt Nordenham die Eigentümerin des 1892 errichteten Gebäudes ist. Als erste Überlegungen bezüglich einer Modernisierung des Hauses anliefen, drohte das Vorhaben am Geldmangel zu scheitern. Aber die Stadt Nordenham fand eine Lösung, indem sie den Umbau des Museums in das Sanierungsprogramm City Süd aufnahm. Weil es dafür Zuschüsse vom Land und vom Bund gibt, braucht die Stadt nur ein Drittel der Kosten selbst zu tragen. „Sonst wäre das nicht machbar gewesen“, sagte Bürgermeister Hans Francksen bei der Einweihungsfeier.

Die Gesamtaufwendungen für die Sanierung des Museums belaufen sich auf rund 800 000 Euro und befinden sich im veranschlagten Kostenrahmen. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem die Errichtung eines Außenfahrstuhls und einer Rettungstreppe, für die ein Turm aus Glas und Stahl angebaut wurde. Zudem standen die Erneuerung der Fassade sowie der Fenster und Türen, die Verlegung einer Drainage, ein Austausch der Bodenbeläge und die Installation einer behindertengerechten Toilettenanlage auf dem Programm.

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Darüber hinaus ist im Zuge der Renovierungs- und Umbauarbeiten im Dachgeschoss ein neuer Raum geschaffen worden, der sich für Sonderausstellungen und Veranstaltungen nutzen lässt. Dieser Raum war am Sonntag auch der Schauplatz der Eröffnungsfeier, bei der Oliver Poppe (Saxofon) und Volker Bruder (Klavier) für die musikalische Unterhaltung sorgten.

Museumsleiter Dr. Timothy Saunders zeigte sich „rundum zufrieden“ und sprach der Stadt Nordenham ein großes Dankeschön aus. Die Investition in das Museum sei ein Zeichen dafür, dass die Stadt Nordenham die kulturelle Vielfalt zu schätzen und zu fördern wisse. Damit sei eine gute Grundlage entstanden, um das Museum weiter zu entfalten und Neues zu entwickeln. „Es ist vollbracht“, sagte Timothy Saunders rückblickend auf die etwa einjährige Bauphase, „das Museum sieht jetzt schön aus und ist bestens gerüstet für die Zukunft.“

Dieser Auffassung ist auch Bürgermeister Hans Francksen. „Das Museum kann sich sehen lassen“, sagte er und sprach die Hoffnung aus, dass die erhöhte Attraktivität auch zu steigenden Besucherzahlen führen möge. Zum Beispiel bei Klassentreffen sei es eine schöne Sache, die Wiedersehensfeier mit einem Besuch des Heimatmuseums zu verbinden.

Hans Francksen kündigte an, dass im Zuge der weiteren City-Süd-Projekte auch das Umfeld des historischen Gebäudes, das früher die Südschule beherbergt hatte und seit 1978 als Museum dient, umgestaltet werden soll. Ein Anfang sei bereits im ersten Abschnitt der Schulstraße gemacht worden.

Laut Timothy Saunders ist zudem beabsichtigt, das betagte Richtfeuer vor dem Gebäude auf Vordermann zu bringen und das Museum nachts anstrahlen zu lassen.


     www.museum-nordenham.de 
Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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