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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Als Waddens noch vier Tankstellen besaß

29.09.2015

Waddens Sonnenschein und angenehme Temperaturen bewiesen am Sonntag einmal mehr, dass die Waddenser offenbar einen ganz besonderen Draht zum Wettergott haben. Die rege Dorfgemeinschaft hatte zu zwei historischen Zeitreisen durch den geschichtsträchtigen Ort eingeladen. Den Anlass bildeten die 30. Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“. Heiko von Atens moderierte gekonnt und humorvoll die dreistündigen, gut besuchten Wanderungen.

Nach der Begrüßung der Gäste im Garten Eden präsentierten Elke Böker als Haushälterin des Pastors und Harald Düser als Bauer vom Sieltiefsweg Anekdoten aus dem Pastorenhaus um das Jahr 1950. Die anschließenden Ausführungen zur Geschichte des Grundstücks, das heute den Garten Eden darstellt, thematisierten, wie eine tolle Idee realisiert wurde. Auf Anregung von Susanne Hübeler entstand im Jahr 2004 nicht zuletzt durch den guten Zusammenhalt der Waddenser trotz vieler Schwierigkeiten der Garten Eden.

Im Verlauf des Spaziergangs konnten die Teilnehmer Erstaunliches erfahren – so beispielsweise, dass das kleine Waddens einst vier Tankstellen besaß. In der Schmiede von Hans-Georg Suhr gab es die zweite Schauspielsequenz der Theatergruppe des Bürgervereins. Hier wurden Maurice Meinköhn als Metzgerlehrling und Jan-Ole Neckritz als Bäckerlehrling von den älteren Handwerkern (dargestellt von Theo Koehne und Kai von Deetzen) kräftig an der Nase herumgeführt. Otto Düser setzte in dieser Szene als arbeitsscheuer Knecht einen weiteren humorvollen Akzent.

Nach anschaulichen Erläuterungen zu der Ausrüstung und dem Gebrauch der Gerätschaften in der Schmiede wusste Heiko von Atens auf dem Weg zur Kirche Interessantes zur längst vergessenen, im Jahr 1598 erstmals erwähnten Mühle, der seit 1962 geschlossenen Ziegelei, der Feuerwehr und der 1967 aufgegebenen Waddenser Schule zu berichten.

In der Kirche übernahm Dieter Hibbeler als Dorfschullehrer die Aufgabe, den Jugendlichen Tabea Meiners, Jan Reuter, Ibbeke Francksen, Niklas Kaiser, Lara Grimm und Eske Stoffers die Besonderheiten der Kirche nahezubringen. Im Butjenter rollten schließlich die Gastwirte Hilja und Holger Beermann mit Helmut Penshorn und Rainer Falk beim Stammtischgespräch die Geschichte dieser traditionsreichen Gaststätte auf. So fand eine spannende und unterhaltsame Tour durch die Waddenser Vergangenheit ihren Abschluss.

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