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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rethorn: „Ein toller Spaß“

09.10.2018

Altenesch Ziemlich hoch war am Sonntagnachmittag trotz strahlendem Sonnenscheins in Altenesch die „Niederschlagswahrscheinlichkeit“. Doch den „Regen“ aus Bonbons, Popcorn und vielen anderen Leckereien, der dort niederging, fanden besonders die jungen Schaulustigen, die sich zum Ernteumzug an den Straßen versammelt hatten, prima.

Alle zwei Jahre organisiert der Heimatverein Altenesch das Großereignis. Wenn dann das Wetter so gut mitspielt wie am vergangenen Wochenende, macht das Ganze noch viel mehr Spaß. Rund 300 Personen gehörten zu den 35 Gruppen, die sich – musikalisch angeführt von den Elsflether Seeräubern – im langen, bunten Tross ihren Weg durch Deichshausen, Tecklenburg, Braake oder Süderbrook bahnten.

Und dort wurde ihnen nicht nur aus bunt geschmückten Vorgärten zugejubelt, sondern auch frisch gebackener Kuchen und so manches Getränk gereicht.

Aus einer ganz neuen Perspektive erlebten Hartmut Schierenstedt und seine Frau Birgit den Umzug in diesem Jahr. Der Berner Bürgermeister durfte sich genau wie die Lemwerderaner Gemeindevertreter oder der Vorstand des Heimatvereins in der Kutsche mit zwei „PS“ von Familie Ostermann ziehen lassen.

Ein kleiner Maibaum und ein Mini-St.-Veit-Denkmal wurden ebenso wie die Kirche durch den Ort gezogen, die „Dorfkinder Seehausen“ und die Landjugend Altenesch brachten mit ihrer ausgelassenen Stimmung ihre Wagen ordentlich zum Schaukeln und auf dem Einachser von Swen Ütrecht feierte „Flowerpower“ ein Comeback.

Spielkreiskinder, das Landvolk, Dorfgemeinschaften, Konfirmanden, Skipbo-Freunde-Seehausen, die Theater- und Boßelgruppe des Heimatvereins, Prosecco-Hexen mit seifenblasenblubberndem Kessel und Feuerwehrmitglieder aller Altersgruppen gehörten genauso dazu wie der Spielmannszug Neuenkoop-Köterende, der in der Mitte des langen Umzugs den musikalischen Takt vorgab.

Für das nötige Glück sorgte gleich ein ganzer Hänger voller Schornsteinfeger, mit dem die Moorlü unterwegs waren. Und statt am Ziel angekommen Bratwurst oder Kuchen zu genießen, freute sich so mancher Oldtimer-Fan, die historischen Feuerwehrfahrzeuge von Werner Hilscher einmal genauer unter die Lupe nehmen zu können.

Es sei ein toller Spaß gewesen, bedankte sich der Heimatvereins-Vorsitzende Martin Rethorn, dass es beim 21. Altenescher Ernteumzug so volle Straßen gegeben habe. Und genauso gut gelaunt wie während des Umzugs ging es anschließend auf dem Süderbrooker Dorfplatz weiter.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
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