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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Erinnerung an blutige Schlacht in Altenesch

05.06.2019

Altenesch „Schön, dass sich die Kirche und die Stedinger wieder versöhnt haben“, hieß es in der Ansprache von Lemwerders Bürgermeisterin Regina Neuke anlässlich der Kranzniederlegung am 785. Jahrestag der Schlacht von Altenesch. Bernes Bürgermeister Hartmut Schierenstedt gehörte neben dem Altenescher Heimatverein und vielen Gläubigen genauso zu den Teilnehmern der Veranstaltung wie Landrat Thomas Brückmann. Auf Wunsch der neuen Pastorin Sonja Froese-Brockmann wurde erstmals mit einem Freiluft-Gottesdienst am St.-Veit-Denkmal an das verheerende Blutbad erinnert, das dort am 27. Mai 1234 im Namen der Kirche stattfand.

Den Bauern, die das Land ernährten, wurde versprochen, von Steuern und Abgaben befreit zu sein. Doch wie in der Politik oft üblich, wurde daraus nichts, hieß es in der Ansprache. Von Erzbischof Gerhard ll exkommuniziert und als Ketzer verfolgt, standen die Stedinger frei nach dem Motto „Lieber tot als Sklave“ immer wieder für ihre Rechte und ihre Freiheit auf. Nach langer Zeit erfolgreichen Widerstands wurden sie bei dem Kreuzzug vor 785 Jahren dann bitter niedergeschlagen.

Sie sei dankbar, dass man hier zusammengekommen sei, sagte die Pastorin, die nach der Niederlegung der Kränze mit Unterstützung des Posaunenchors Hasbergen und den Altenescher Kindergartenkindern den Gottesdienst abhielt.

Mit Kaffee und anderen Getränken, für die der Heimatverein gesorgt hatte, sowie vielen Gesprächen klang die Gedenkstunde anschließend aus.

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