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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Reise: Kuba abseits von Havanna

13.01.2018

Altenhuntorf Wer die karibische Insel Kuba auf die Brüder Castro und den real existierenden Sozialismus, auf uralte quietschbunte amerikanische Straßenkreuzer, auf Cohiba-Zigarren, Rum und Mojito, auf tropische Farbenpracht, weiße Strände und überbordende Lebensfreude reduziert, liegt mit diesen Klischees sicher richtig – aber die Insel hat viel mehr zu bieten.

Dass es sich lohnt, abseits des Havanna-Mainstreams und der Touri-Hochburgen auf der Halbinsel Varadero, auch die weniger bekannten Städte und vielfältigen Landschaften Kubas zu entdecken , hat das Berner Ehepaar Elfi und Wolfgang Heißenhuber ganz eindrücklich bewiesen. Im Februar 2016 starteten die Heißenhubers mit einer deutschen Reisegruppe ihr dreieinhalbwöchiges „Abenteuer Kuba“ – und virtuell konnten die Altenhuntorfer Landfrauen im Eckflether Kroog die beiden Globetrotter begleiten. Seinen 90-minütigen Reisefilm hatte das Ehepaar mit eigenen Texten und den typischen und mitreißenden Rumba- und Salsaklängen untermalt – Buena Vista Social Club-Sound in Kuba ein Muss bis hin in die winzigsten Dörfer.

„Es ist ratsam, eine Pauschalreise mit einem Tourguide zu buchen“, empfahl Wolfgang Heißenhuber, „individuell Reisende sollten auf jeden Fall mit der spanischen Sprache vertraut sein, denn Englisch gilt immer noch als Feindessprache.“

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Das pralle kubanische Leben bot sich der Reisegruppe natürlich im Hotspot Havanna. Tanz- und Musikshows, die alten US-Boliden, restaurierte Gebäude einerseits, der Verfall der alten Kolonialvillen andererseits und Massen von Touristen – diese Stadt fasziniert nicht nur mit ihrer ansteckenden Lebensfreude.

Nächste Etappe: die Tabakpflanzungen im Valle des Vinales. Wolfgang Heißenhuber: „90 Prozent der Ernte geht an den Staat, die restlichen zehn Prozent dürfen privat verwendet werden.“

Zur Wanderung durch den letzten Regenwald Kubas lud der Nationalpark Guanayara die Reisegruppe ein. Hier faszinierte die Reisenden eine kunterbunte Vogelwelt, Wasserfälle, Teiche und Orchideen – insgesamt das perfekte „Dschungelfeeling“.

Erkundet wurden auf dem Weg nach Santiago de Cuba auch die labyrinthartige Stadt Camagüey und die „Wiege der kubanischen Nation“ Bayamo. Im Bergdorf Santo Domingo, 73 Kilometer von Bayamo entfernt, konnte die „Comandancia General“ , das Hauptquartier der Revolutionäre um Fidel Castro, besichtigt werden. Als „Wiege der afro-kubanischen Kultur“ präsentierte sich schließlich die ehemalige Hauptstadt Santiago de Cuba den Reisenden.

Wie ein fremdes Land im Land: der Reiseabschluss auf der ausschließlich touristisch erschlossenen Halbinsel Varadero mit ihren Bettenburgen. Wolfgang Heißenhuber: „Hier gilt 24 Stunden all inclusive, all you can eat, all you can drink“. Tourismus in Kuba – das ist Fluch und Segen zugleich.

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