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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

TAGUNG: Archive als „Gedächtnis der Region“

30.09.2008

NORDENHAM „Das Gedächtnis der Region“ – so bezeichnete Dr. Jürgen Kessel, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Oldenburgische Heimat- und Bürgervereine, die regionalen Archive zu Beginn der 4. Herbsttagung der Oldenburgischen Landschaft. Das Treffen stand unter dem Motto „Regionale Archive – Bedeutung und Notwendigkeit“. Zu diesem Anlass trafen sich rund 50 Vertreter von Heimat- und Bürgervereinen aus dem Oldenburger Land im alten Güterschuppen an der Müllerstraße.

„Die Tagung findet jedes Jahr statt. Dieses Mal passte es mit der 100-Jahr-Feier der Stadt Nordenham sehr gut, so dass wir die Veranstaltung hier abhalten konnten“, sagte Matthias Struck von der Oldenburgischen Landschaft. Als Gastgeber fungierte der Rüstringer Heimatbund. Dessen Vorsitzender Hans-Rudolf Mengers klärte die Gäste darüber auf, in was für einem Gebäude sie sich befanden. Dazu berichtete Mengers über die Geschichte der Butjadinger Bahn und über den Werdegang des Theaters Fatale, das den Güterschuppen als Spielstätte nutzt.

Auch Bürgermeister Hans Francksen stellte bei seinem Grußwort zunächst einen historischen Bezug her. „Genau genommen befinden wir uns hier historisch gesehen auf einer Insel“, sagte das Stadtoberhaupt. Francksen blickte aber auch in die Zukunft, sprach über die Erneuerung der City-Süd und strich die Bedeutung der Archivare als „Mahner für die späteren Generationen“ heraus.

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Der Vizepräsident der Oldenburgischen Landschaft, Ernst-August Bode, stimmte dem Stadtoberhaupt zu und sah die Archive als „unabdingbare Vorraussetzung zum Verstehen der eigenen Kultur“.

Den Hauptvortrag der Veranstaltung hielt Dr. Wolfgang Henninger. Er berichtete von seiner Arbeit als hauptamtlicher Archivar und stellte außerdem seinen Arbeitsplatz, das Oldenburger Staatsarchiv, vor. Darüber hinaus veranschaulichte der Oberarchivrat den Zuhörern, wie sie selber mit dem Oldenburger Staatsarchiv arbeiten können.

Seine eigene Tätigkeit beschrieb der Historiker als „janusköpfig“, denn in einem Archiv könne man sowohl in die Vergangenheit gucken als auch in die Zukunft blicken. Er bezeichnete sich selbst aber auch als „wissenschaftlichen Müllmann“. Nicht alles könne aufgehoben werden, man müsse als Archivar auch die Courage haben, Dinge wegzuwerfen.

Im Anschluss stellte Hans-Rudolf Mengers das Archiv des Rüstringer Heimatbundes vor. Nach einer kurzen Diskussion und einem Mittagessen besichtigten die Teilnehmer zusammen mit Dr. Wolfgang Waßhausen das Weserufer und den Union-Pier, bevor es eine Führung im Museum an der Haningstraße und im Archiv des Rüstringer Heimatbundes gab. Hierbei übernahm Wolfgang Engelhardt das Kommando.

Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde. „Die Tagungen sind vor allem dazu da, um in Kontakt zu bleiben und sich untereinander auszutauschen“, sagte Matthias Struck.

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