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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Dieses bunte Fest wird so schnell keiner vergessen

11.06.2018

Atens Sehr bunt, sehr traditionell: So haben Ramya Nair und Sergej Deutsch am Samstag ihre deutsch-russisch-indische Hochzeit im Garten der Stadthalle Friedeburg gefeiert.

Rund 100 Gäste nahmen am Vormittag an der aufwendigen Zeremonie teil, die aus dem südindischen Bundesstaat Kerala stammt; sie waren aus Indien, Russland, den Vereinigten Staaten und England angereist, kamen aber auch aus der unmittelbaren Umgebung. Die Stimmung war bestens. Am späten Nachmittag und Abend ging die Feier in der Stadthalle weiter.

Sergej Deutsch ist in der Nähe von Irkutsk in Sibirien aufgewachsen, als 16-Jähriger kam er mit seinen Eltern Olga und Reinhold Deutsch sowie seiner Schwester Maria nach Nordenham. Nach dem Abitur 2005 studierte er Elektrotechnik. Nachdem er an einer amerikanischen Universität den Doktor-Titel erworben hatte, arbeitete er in der Forschungsabteilung des Chipherstellers Intel in Portland im amerikanischen Bundesstaat Oregon. Bei einem indischen Fest lernte er Ramya Nair kennen, die ebenfalls bei Intel arbeitet.

Indische Traditionen spielten auch bei der Hochzeit eine große Rolle. Die Feier begann, als die Eltern der Braut die heilige Lampe Nilavilakku entzündeten und Para, einen traditionellen Messbehälter, mit Getreide füllten. Danach traf der Bräutigam ein, begleitet von seiner Familie und Freunden. Nach mehreren Begrüßungsritualen wurde er zum Hochzeitsaltar geführt. Erst jetzt war es Zeit für den großen Auftritt der Braut mit jungen Frauen und Mädchen, die den Weg mit Kerzen beleuchteten. Nachdem sie von ihren Eltern gesegnet worden war, setzte sie sich neben den Bräutigam.

Und endlich kam die erste gemeinsame Zeremonie: Die beiden tauschten Girlanden aus – ein Symbol der Vereinigung der Herzen und Seelen. Anschließend erhielt der Bräutigam von seinem Vater ein heiliges Medaillon, das Thali; unterstützt von seiner Schwester Maria, legte er es der Braut um den Hals. Daraufhin segneten alle Gäste das Paar, indem sie es mit Akshada – Reis und eine Blumenmischung – bewarfen.

Als Braut und Bräutigam die Eheringe getauscht hatten, übergab der Vater der Braut seine Tochter an den Bräutigam. Nachdem das junge Ehepaar die Bühne, die den Hochzeitsaltar bildete, drei Mal umrundet hatte, bekam es von den Eltern und den Gäste gesüßte Milch und Kochbananen.

Auch das war ein Symbol aus Kerala: Das Leben der beiden soll sanft und süß bleiben. Fast so wie an ihrem schönsten Tag.

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