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Friesendamm in Wilhelmshaven gesperrt
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Friesendamm in Wilhelmshaven gesperrt

NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Mit immer neuen Schreck-Momenten

30.10.2018

Atens Halloween wird in diesen Tagen viel gefeiert. Eine ganz besondere und in jeder Hinsicht beeindruckende sowie für viele Besucher sicherlich nachhaltig wirkende Darbietung des Grusel-Events hat im Wohncenter Nordenham an der Atenser Allee stattgefunden. Mehr als 40 Helfer waren im Einsatz, um den Veranstaltern Julia und Hendrik Lenz vom Wohncenter, Tanja und Philip Heyelmann von der Filmproduktionsfirma Hey-Pro und Minerva Patricia Winter vom Hexenhof in Butjadingen bei ihrer ersten „Halloween-Horror-Night“ unter die Arme zu greifen.

Ungewöhnliche Premiere

Allein die Vorbereitungen für die ungewöhnliche Premiere in einem Möbelhaus hatten ein halbes Jahr gedauert und konnten erst kurz vor Beginn der Gruselveranstaltung im XXL-Format abgeschlossen werden.

Um nur einige Beispiele zu nennen: Für die wohl mit 300 Metern längste Geisterbahn in der Region mit riesigem Erschreckungspotenzial mussten gleich mehrere hundert Meter Kabel verlegt, ein Dutzend Beamer, zehn Bildschirme und fünf Lautsprechersysteme installiert. Zudem wurden Bereiche e des Wohncenters mit riesigen Spinnweben und Folien dekoriert. Darüber hinaus galt es, jede Menge ungewöhnliche Accessoires wie zum Beispiel einen Leichenwagen oder einen OP-Tisch zu organisieren.

20 Laiendarsteller, allesamt ausgestattet mit zum Motto des Abends passenden Kostümen, wurden kurz vor der Premiere kunstvoll und sehr professionell von Tanja Heyelmann, Elfi Thaden und Daniela Beßner geschminkt.

„Beware! Enter at your own risk“ war im Eingang des Möbelhauses auf einem Schild zu lesen. Zutritt hatten ohnehin nur Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.

Etwa 30 bis 45 Minuten dauerte der Rundgang in Kleingruppen durch das imposante Gruselkabinett mit immer neuen Schreckensmomenten. Kurz aufblinkende Geisterfiguren auf den Zwischenwänden, Frauenschreie, entstellte Gestalten, die plötzlich und ohne jede Vorankündigung aus einer Ecke hervorsprangen, Geisteskranke auf der Psychiatriestation, Leichen, eine wahre Horror-Operation – das fünfköpfige Organisationsteam hatte es an nichts fehlen lassen.

Kurzes Aufschreien

Kurzes Aufschreien aber auch von richtig erschrockenen Besuchern, die – als sie dann Minerva sahen – durchatmeten. „Hier bei einer Hexe passiert mir wenigstens nichts“, meinte der eine oder andere erleichtert, bevor es dann weiterging. Und vielen, die den Rundgang endgültig passiert hatten, war die Entspannung fast schon im Gesicht anzusehen.

„Toll gemacht“, „Da sind richtig gute Schocker bei“, „Einfach super umgesetzt“ – die Organisatoren und das ganze Ensemble erhielten immer wieder viel Lob für die aufwendige Inszenierung mit der authentisch wirkenden Gruselatmosphäre in Hitchcock-Manier und mit vielen Spezialeffekten.

„Es ist uns wichtig, etwas direkt in der Region anzubieten, weil es viel zu oft heißt, dass hier nichts los ist“, sagte Wohncenter-Geschäftsführer Hendrik Lenz. „Da ist es natürlich toll, wenn sich mehrere zusammentun und dem etwas entgegensetzen. Wir wollten einfach, dass die Leute ihren Spaß haben.“ Den hatten sie definitiv, wenn auch die Schreckensmomente mitunter überwogen.

Bei so viel Engagement, so viel Einfallsreichtum und so vielen schaurigen Geistern, Zombies, Toten, Vampiren, Skeletts und anderen Gruselelementen haben die bösen Geister, die der keltischen Überlieferung nach in der dunklen Jahreszeit ihr Unwesen treiben, sicherlich keine Chance, die Welt der Lebenden ernsthaft zu bedrohen.

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