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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Freilicht-Spektakel: Auf das Friesendorf könnte eine neue Chronik folgen

23.11.2013

Rodenkirchen Der Verein Freilicht-Spektakel Stadland erwägt, eine neue Chronik für Rodenkirchen oder sogar für ganz Stadland zu erstellen. Ob es wirklich soweit kommt, wird sich im Frühjahr bei der heimatkundlichen Ausstellung in der Marthalle herausstellen.

Das hat der Vorsitzende Ummo Wedelich auf Anfrage der NWZ  mitgeteilt. Wie berichtet, will der Verein aus Anlass des 500. Jahrestages der Schlacht an der Hartwarder Landwehr im Januar 1514 auf dem Marktplatz ein Friesendorf aufbauen. Es soll am 26. und 27. April öffnen. Gleichzeitig präsentiert der Verein in der Markthalle eine Ausstellung, die nicht nur über die Schlacht informiert, sondern einen großen Teil der Geschichte Rodenkirchens abbilden will. Sie wird bis zum 3. Mai zu sehen sein.

Scanner steht bereit

Diese Ausstellung rückt immer stärker ins Blickfeld der Organisatoren. Am Donnerstag haben Ummo Wedelich und Onno Ficke den Rodenkircher Sammler Carl-Heinz Ficke besucht und ihn gefragt, welche seiner Schätze aus vergangener Zeit er für die Ausstellung zur Verfügung stellen könnte. Carl-Heinz Ficke hatte in seiner Bahnhofsgaststätte vor Jahren selbst eine ähnliche Ausstellung veranstaltet.

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Ummo Wedelich ruft auch weitere Bürger auf, historische Gegenstände oder Fotos anzubieten. Der Verein hält in der Markthalle einen Scanner bereit, falls jemand ein wertvolles Foto nicht aus der Hand geben möchte. Sollte bei dieser Sammlung ausreichend historisches Material zusammenkommen, will der Verein weitere Sponsoren für eine neue Chronik anwerben – aber nur dann.

Das Standardwerk ist die 831 Seiten starke „Chronik der Gemeinde Rodenkirchen“, die der Allgemeinmediziner Dr. Richard Heye 1966 veröffentlicht hat.

Archiv in der Schule

Eine weitere Quelle für Ausstellung und möglicherweise Chronik ist das Archiv der Gemeinde, das auf dem Boden der Grundschule Rodenkirchen lagert. Ummo Wedelich will sich das Archiv zusammen mit dem Hausmeister ansehen.

Die Ausstellung konzipiert, wie berichtet, der Braker Friesen-Experte Dr. Jens Schmeyers. Um das Friesendorf kümmert sich der Mittelalter-Kenner Michael Tegge aus Bardenfleth an der Weser. Er will das Leben zur Zeit um 1514 auf Museumsniveau darstellen – und zwar mit Leuten, die mittelalterliches und frühneuzeitliches Handwerk präsentieren können. Gerade hat er zwei Kanonen besorgt. Dass sie abgefeuert werden, ist aber nicht zu erwarten.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
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